Solaranlage Wohnmobil – Solarmodule

Solaranlage Wohnmobil – Solarmodule

Autark leben in Wohnmobil – Solaranlage

Welches Solarmodul eignet sich am besten für eine Solaranlage?

 

Ich bekomme u.a. oft die Frage gestellt, welche Solaranlage sich am besten eignet, wenn man mit dem Wohnmobil hauptsächlich autark stehen will, bzw. welche Module für eine Solaranlage am besten geeignet sind. Im Teil 1 – autark leben im Wohnmobil, habe ich schon mal eine kleine Einführung im Bezug auf das Thema Solaranlage gemacht. In diesem Beitrag hier geht es um Solarmodule und deren unterschiedlichen Eigenschaften.

Zuerst werde ich erklären, was bestimmte Begriffe bedeuten, die wichtig sind, um das richtige Modul auszuwählen. Zum Zweiten werde ich zeigen, welche Module momentan auf dem Markt vorhanden sind und auf die Unterschiede, Vorteile und Nachteile der jeweiligen Module eingehen. Zum Schluss werde ich ein paar Beispiele nennen für die Anwendung der verschiedenen Solarpanels.

Wenn dir das Thema Solaranlage zu trocken bzw. umfangreich ist, um sich detailliert rein zu lesen und viel Recherche zu betreiben, dann kannst du dich gerne bei mir melden. In dem Bereich biete ich eine Beratung an, die man buchen kann. Bei der Beratung besprechen wir deine Vorstellung und Wünsche, Analysieren die Problematik. Ich erkläre dann, was möglich ist und ob es sich lohnt, das umzusetzen. Bevor wir zum Beitrag kommen, muss ich an dieser Stelle sagen. Alles, was ich in diesem Beitrag schreibe und erwähne, beruft sich nur auf meiner Erfahrung und Meinung.

Persönliche 1: 1 Beratung

Möchtest du eine Solaranlage haben, die perfekt auf deine Bedürfnisse und persönlichen Stromverbrauch ausgestattet ist und brauchst Unterstützung bei der Kalkulation deines Stromverbrauchs und der Suche der perfekt auf dich abgestimmten Solaranlage?

Ich bin Elektrotechniker und habe mich auf autarke Wohnmobile spezialisiert. Seit 2018 Lebe ich mit meiner Familie im Wohnmobil, welches ich solartechnisch perfekt auf ein Autarkleben umgebaut habe.

Ich stehe dir gerne mit all meinen Fachwissen und wertvollen Tipps innerhalb meiner persönlichen Beratung zur Verfügung und Helfe dir dabei, die perfekt auf deine Bedürfnisse abgeschnittene Solaranlage zu finden.

Was ist Spannung?

Bevor ich detailliert auf die verschiedenen Solarmodule eingehe, beginnen wir erst einmal einleitend mit der Frage „Was ist Spannung?“

Spannung ist der Wert V (Volt), womit das Solarmodul arbeitet. Der Spannungsbereich mit dem Module arbeiten liegt zwischen 18V und 60V. Je höher der Wert bei einem Modul ist, desto besser ist die Ausbeute bei schlechtem Wetter und Schatten.

Beispiel 1: 

 

Ein 18V Modul hat optimale Wetterbedingungen. Die Sonne scheint und der Himmel ist frei von Wolken. Das Modul erzeugt 18V, dieser Wert steht jetzt am Laderegler. Der Laderegler nimmt sich die 18V und reduziert diesen Wert auf die von der Bordbatterie benötigten 12V. Die überschüssigen 6V werden in einen höheren Strom umgewandelt und der Laderegler schickt die elektrische Energie an die 12V Batterie. Soweit so gut. 

Wird die Sonne von dichten Wolken verdeckt, erzeugt das 18V Modul jetzt nur 10V. Da aber die Batterie 12V braucht, um zu laden, kann man mit der erzeugten Energie nix mehr anfangen. Das bedeutet, wenn an einem ganzen Tag die Sonne permanent von dichten Wolken verdeckt wird und das Modul z.B. nur auf max. 11,5V kommt, wird an diesem Tag die Batterie nicht geladen. Die erzeugte Energie verpufft ins Leere. 

 

Beispiel 2: 

 

Kommen wir zu einem 60V Modul. Die Sonne ist von dichten Wolken bedeckt. Das 60V Modul kommt jetzt bspw. nur noch auf 25V. In diesem Fall kann der Laderegler weiterhin mit der Spannung arbeiten und die Batterie weiterladen. Stellt dir einfach vor, es ist die ganze Woche nur am Regnen. In dieser Woche wird die Batterie von dem 18V Modul nicht geladen, da das Modul das Minimum von 12V nicht erreicht. Bei einem 60V Modul sieht es schon anders aus, da es in dieser Zeit die nötige Spannung erzeugt, um die Batterie weiter zu laden.

 

Was bedeutet Wirkungsgrad?

Die Solarmodule haben die Aufgabe, Sonnenstrahlen in elektrische Energie umzuwandeln. Dabei sagt der Wirkungsgrad aus, wie viel Prozent von den 100% eingefangen Sonnenstrahlen das Modul in elektrische Energie umwandelt. Je nachdem, welches Modul es ist, liegt der Wert zwischen 12% und 22%. Klingt nicht nach viel, aber das ist momentan Stand der Technik.

Solarzellen Wirkungsgrad

Die Solarmodule haben die Aufgabe, Sonnenstrahlen in elektrische Energie umzuwandeln. Dabei sagt der Wirkungsgrad aus, wie viel Prozent von den 100% eingefangen Sonnenstrahlen das Modul in elektrische Energie umwandelt. Je nachdem, welches Modul es ist, liegt der Wert zwischen 12% und 22%. Klingt nicht nach viel, aber das ist momentan Stand der Technik.

Was bedeutet Leistungstoleranz?

Der Leistungstoleranz gibt an, wie viel die Module tatsächliche Leistung haben. Beispiel: Bei einem 100 Watt Modul steht der leistungstoleranz Wert bei. +10% / -0%. Das bedeuten, dass das Modul bis zu 110 Watt Leistung haben kann.

Welche Solarmodule gibt es?

Es gibt unter den Solarmodulen vier verschiedene Varianten mit unterschiedlichen Eigenschaften. Welches Solarssystem zu einem passt hängt von den persönlichen Vorstellungen ab, bspw. welche Geräte man alles über Solar laufen lassen möchte und welche Möglichkeiten es gibt, Solarpannels am Fahrzeug an- bzw. unterzubringen. Im Folgenden stelle ich euch die Unterschiede der vier verschiedenen Modelle im direkten Vergleich vor:

Welche Solarmodule gibt es?

starres Polykristallin Modul

Beschreibung

Die starren Polykristallin Module sind die günstigsten Module auf dem Markt. Diese Module sieht man heutzutage immer seltener verbaut. Der Wirkungsgrad ist gering, bei diesen Modulen liegt er zwischen 12% und 16%. Bei Leistungstoleranz kann das Modul auch nicht punkten. Der Wert geht oft in den Minusbereich. Da ich nicht alle Module dieser Art kenne und nur aus meiner Erfahrung spreche. Kann ich bezüglich der Spannung sagen, dass ich auch welche schon mit 30V Arbeitsbereich gesehen habe. Die meisten liegen bei 18V. Die Energie, Ausbeute bei schlechtem Wetter und Schatten fehlt auch gering aus. Nicht nur von der Spannung aus gesehen, sondern unter anderem aus technischer Bauweise her. Das einzige, wo die Punkten können, ist der etwas geringere Leistungsverlust gegenüber den anderen Modulen auf 20 Jahre gesehen und die Haltbarkeit gegenüber den Faltbaren und flexiblen Modulen. Ach ja, und der Preis natürlich. Ein 100Watt Modul kostet ca. 60€ bis 70€.

Zusammenfassung

Spannung: 18V bis 30V

Wirkungsgrad: 12% bis 16%

Leistungstoleranz: oft im Minusbereich

Lebensdauer: über 25 jahre

Gewicht pro 100W: ab 7kg

Preis pro 100W: 60€ bis 70€

starres Monokristallin Modul

Beschreibung

Die starren Monokristallin Module sind heutzutage sehr weit verbreitet und lösen damit mit der Zeit die Polykristallin Module ab. Der Wirkungsgrad bei diesen Modulen liegt bei einem guten Wert von 14% bis 20%. Bei der Leistungstoleranz sind die Module ganz vorne mit dabei. Der Wert ist immer im Plus Bereich und mindestens bei +10%. Da es Module gibt, die mit bis zu 60V arbeiten, ist die Energie ausbeute bei schlechtem Wetter und Schatten am besten. Diese Module haben eine bessere Haltbarkeit als die faltbaren und flexiblen Module. Sind etwas teurer als die Polykristallin Module. Ein 100Watt Modul dieser Sorte kostet ca. 70€ bis 90€.

Zusammenfassung

Spannung: 18V bis 60V

Wirkungsgrad: 14% bis 20%

Leistungstoleranz: oft im Plusbereich

Lebensdauer: über 25 jahre

Gewicht pro 100W: ab 7kg

Preis pro 100W: 70€ bis 90€

flexibles Monokristallin Modul

Beschreibung

Bei den flexiblen Panels handelt es sich um Dünnschicht Module, die ca. 2mm dick sind. Deren Vorteile liegen klar auf der Hand. Sind flexible, man braucht keine gerade und ebene Fläche, um sie zu montieren. Sind mit ihren 2kg pro 100Watt sehr leicht, was bei der Zuladung von Fahrzeugen bis 3,5t zu Gute kommt. Der Wirkungsgrad dieser Module liegt in einem sehr guten Bereich von 18% bis 21%. Diese Module haben zwei Schwächen und das ist der Preis mit 125€ bis 150€ pro 100Watt und der sehr kurzen Langlebigkeit. Da diese Module in Regel auf die Dächer der Fahrzeuge geklebt werden, ist der Bereich zwischen Modul und der angebrachten Fläche sehr gering. Die Module werden praktisch nicht von unten gekühlt. Die Hitze staut sich unter den Modulen und die Module werden praktisch unter der Sonne gebraten. Das führt dazu, dass die flexiblen Module spröde werden und nach kurzer zeit die dünnen Zellen reißen. Nach 2 bis 3 Jahren kann man sich von den Modulen getrost verabschieden. Auch wenn man die Panels so anbringt, dass mehr Luft zwischen der Auflagefläche und den Modulen entsteht. Kann man die Lebensdauer nur etwas verlängern.

Zusammenfassung

Spannung: 18V bis 36V

Wirkungsgrad: 18% bis 21%

Leistungstoleranz: oft im Plusbereich

Lebensdauer: 2 bis 3 Jahre

Gewicht pro 100W: ab 2kg

Preis pro 100W: 125€ bis 150€

faltbares Monokristallin Modul

Beschreibung

Die faltbaren Module sind nix anderes als die flexiblen Module, die in 2 bis 3 Teile geteilt sind, damit man die falten kann. Vorteil dieser Module ist die flexiblen Einsatzmöglichkeiten, wie man aus wenig Leistung das Maximum rausholt. Die sind sehr kompakt im gefalteten Zustand und brauchen da durch nur einen kleinen Lagerplatz. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass man mit einem faltbaren 100Watt Modul mindestens genau so einen Tagesertrag erwirtschaften kann wie mit einem festinstalliertem 200Watt Modul liegend auf dem Dach. In der Winterzeit sogar einen höheren. Ihr fragt euch, warum? Ganz einfach, man kann das faltbare Modul im Laufe des Tages immer genau zu Sonne ausrichten. Die Vorteile haben auch ihren Preis. Von 120€ bis 220€ pro 100Watt, ist alles dabei.

Zusammenfassung

Spannung: 18V bis 36V

Wirkungsgrad: 18% bis 21%

Leistungstoleranz: oft im Plusbereich

Lebensdauer: über 5 Jahre

Gewicht pro 100W: ab 3kg

Preis pro 100W: 120€ bis 220€

Starres Polykristallin Modul

Starres Monokristallin Modul

Die starren Polykristallin Module sind die günstigsten Module auf dem Markt. Diese Module sieht man heutzutage immer seltener verbaut. Der Wirkungsgrad ist gering, bei diesen Modulen liegt er zwischen 12% und 16%. Bei Leistungstoleranz kann das Modul nicht punkten. Der Wert geht oft in den Minusbereich. Da ich nicht alle Module dieser Art kenne und nur aus meiner Erfahrung spreche. Kann ich bezüglich der Spannung sagen, dass ich auch welche schon mit 30V Arbeitsbereich gesehen habe. Die meisten liegen bei 18V. Die Energie Ausbeute bei schlechtem Wetter und Schatten fällt gering aus. Nicht nur von der Spannung aus gesehen, sondern unter anderem aus technischer Bauweise her. Das einzige, wo die Punkten können, ist der etwas geringere Leistungsverlust gegenüber den anderen Modulen auf 20 Jahre gesehen und die Haltbarkeit gegenüber den Faltbaren und flexiblen Modulen. Ach ja, und der Preis natürlich. Ein 100 Watt Modul kostet ca. 60€ bis 70€.

Die starren Monokristallin Module sind heutzutage sehr weit verbreitet und lösen damit mit der Zeit die Polykristallin Module ab. Der Wirkungsgrad bei diesen Modulen liegt bei einem Wert von 14% bis 20%. Bei der Leistungstoleranz sind die Module ganz vorne mit dabei. Der Wert ist immer im Plus Bereich und mindestens bei +10%. Da es Module gibt, die mit bis zu 60V arbeiten, ist die Energie ausbeute bei schlechtem Wetter und Schatten am besten. Diese Module haben eine bessere Haltbarkeit als die faltbaren und flexiblen Module. Sind etwas teurer als die Polykristallin Module. Ein 100 Watt Modul dieser Sorte kostet ca. 70€ bis 90€.

Flexibles Monokristallin Modul

Faltbares Monokristallin Modul

Bei den flexiblen Panels handelt es sich um Dünnschicht Module, die ca. 2mm dick sind. Deren Vorteile liegen klar auf der Hand. Sind flexible, man braucht keine gerade und ebene Fläche, um sie zu montieren. Sind mit ihren 2kg pro 100 Watt sehr leicht, was bei der Zuladung von Fahrzeugen bis 3,5t zu Gute kommt. Der Wirkungsgrad dieser Module liegt in einem sehr guten Bereich von 18% bis 21%. Diese Module haben zwei Schwächen und das ist der Preis mit 125€ bis 150€ pro 100Watt und der sehr kurzen Langlebigkeit. Da diese Module in der Regel auf die Dächer der Fahrzeuge geklebt werden, ist der Bereich zwischen Modul und der angebrachten Fläche sehr gering. Die Module werden praktisch nicht von unten gekühlt. Die Hitze staut sich unter den Modulen und die Module werden praktisch unter der Sonne gebraten. Das führt dazu, dass die flexiblen Module spröde werden und nach kurzer zeit die dünnen Zellen reißen. Nach 1,5 bis 3 Jahren kann man sich von den Modulen getrost verabschieden. Auch wenn man die Panels so anbringt, dass mehr Luft zwischen der Auflagefläche und den Modulen entsteht. Kann man die Lebensdauer nur etwas verlängern.

Die faltbaren Module sind nix anderes als die flexiblen Module, die in 2 bis 3 Teile geteilt sind, damit man die falten kann. Vorteil dieser Module ist die flexiblen Einsatzmöglichkeiten, wie man aus wenig Leistung das Maximum rausholt. Die sind sehr kompakt im gefalteten Zustand und brauchen da durch nur einen kleinen Lagerplatz. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass man mit einem faltbaren 100Watt Modul mindestens genau so einen Tagesertrag erwirtschaften kann wie mit einem festinstalliertem 200Watt Modul liegend auf dem Dach. In der Winterzeit sogar einen höheren. Ihr fragt euch, warum? Ganz einfach, man kann das faltbare Modul im Laufe des Tages immer genau zu Sonne ausrichten. Die Vorteile haben auch ihren Preis. Von 120€ bis 220€ pro 100Watt, ist alles dabei.

Alle Varianten auf einen Blick 

starres Pol. Modul

starres Mon. Modul

flexibles Modul

faltbares Modul

Spannung:

Wirkungsgrad:

Leistungstoleranz:

Lebensdauer:

Gewicht pro 100W:

Preis pro 100W:

18V bis 30V

12% bis 16%

oft im Minusberei.

über 25 Jahre

ab 7kg

60€ bis 70€

18V bis 60V

14% bis 20%

oft im Plusbereich

über 25 Jahre

ab 7kg

70€ bis 90€

18V bis 36V

18% bis 21%

oft im Plusbereich

2 bis 3 Jahre

ab 2kg

125€ bis 150€

18V bis 36V

18% bis 21%

oft im Plusbereich

über 5 Jahre

ab 3kg

120€ bis 220€

Anwendungsbeispiele?

Starre Module:

Hat man viel gerade / ebene Fläche auf dem Dach und ein Fahrzeug mit einer hohen Zuladung. Kann man starre Module montieren. Zu einem kriegt man für wenig Geld viel Leistung und die Lebensdauer ist erheblich länger als bei flexiblen und faltbaren Modulen. In Sache starre Module tendiere ich zu den Monokristallin Zellen. Die haben in jeder Hinsicht bessere Eigenschaften und Kosten nur etwas mehr als die Polykristallin Module.

Flexible Module:

Die flexiblen Module kommen zum Einsatz, wenn man keine ebene Fläche hat und die Zuladung des Fahrzeuges im Rahmen bleiben muss. Ihr habt zum Beispiel einen 3,5t Wohnmobil mit einem gebogenen Alkoven. Das Dach ist voll mit Dachluken und einer SAT. Schüssel. Nur auf dem gebogenen Alkoven ist eine freie Fläche. In diesem Fall kommen die flexiblen Module zum Einsatz. Diese Module sind allgemein eine gute Lösung und der Preis wäre auch akzeptabel, wenn die tatsächliche Lebensdauer der Module nicht so kurz wäre.

Faltbare Module:

Hat man absolut kein Platz auf dem Dach, sind die faltbaren Module die Lösung. Sind leicht, sehr kompakt in gefaltetem Zustand. Man kann sie im Laufe des Tages immer Richtung Sonne ausrichten. Unteranderem ist ein weiterer Vorteil dieser Module, der nicht zu unterschätzen ist: An heißen Tagen kann man schön im Schatten stehen und über ein verlängertes Kabel das Modul unter der Sonne positionieren.

Fazit:

Jedes der Module hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Es spielen sehr viele Faktoren eine Rolle bei der Umsetzung der Lösung. Das bedeutet viel einlesen und recherchieren in Sache Solaranlage. Man kann viel Geld für eine Solaranlage ausgeben und kann am Ende mit einer, in Relation zum Eigenbedarf, überdimensionierten Anlage dastehen. Wahlweise kauft man günstige Elemente und die Anlage ist zu klein ausgerichtet für eigenen Bedarf. Im Nachhinein muss wieder mehr Geld ausgegeben werden, um die Solaranlage anzupassen. Das alles muss nicht sein. Wenn ihr euch nicht in das komplexe Thema einlesen wollt und das Thema zu trocken für euch ist, dann könnt Ihr einfach eine Beratung bei mir buchen. Wir besprechen zusammen, was eure Vorstellungen / Wünsche sind. Ich erkläre, was möglich ist, auf welche Komponente es ankommt, ob es überhaupt das gewünschte Solarsystem zu realisieren ist und was die Umsetzung kosten wird, wenn man die Anlage selbst baut.

Persönliche 1: 1 Beratung

Solaranlage Wohnmobil Einführung

Solaranlage Wohnmobil Einführung

Autark leben in Wohnmobil – Solaranlage

Einführung

 

Hallo zusammen,
ich habe mich lange gesträubt, dieses Thema aufzugreifen, da es komplex ist. Ich wusste einfach nicht, wo ich anfangen soll. Jeder hat andere Bedürfnisse. Dem einen reicht eine kleine Solaranlage, der andere will autark stehen und mit seiner Solaranlage eine Klimaanlage betreiben.
 
Des Weiteren fragte ich mich, ob ich es schaffe alles in einem Beitrag zu erklären und musste feststellen – nein, schaffe ich nicht. Deswegen hab ich das Thema in mehrere Kapitel aufgeteilt. Ich werde versuchen, parallel zu den Beiträgen auch Videos zu machen und auf unserem Youtube Channel „Belle Family“ hochzuladen. In der Einführung gehe ich allgemein auf die Solaranlage ein und schneide alle Themen etwas an. Dann werde ich mich in den nächsten Beiträgen Stück für Stück voran arbeiten. Auf geht´s.
 
Wer mit einem Wohnmobil unterwegs ist, wünscht sich besonders, unabhängig und autark zu sein. Will man nicht auf Luxus verzichten, hat man schnell viele Geräte mit sich, die nur mit Strom funktionieren. Ohne gescheite Solaranlage kommt man schnell zu der Feststellung, dass die Bordbatterie, die ohnehin schon serienmäßig zu klein ist, schon nach einem Tag leer ist. Also sollte man, bevor man die Langzeitreise startet, eine vernünftige Solaranlage installieren oder installieren lassen.
Gute Vorbereitung erleichtert die Planung
Eine Solaranlage besteht aus vielen Komponenten. Seid ihr in dem Bereich Elektrik und Solaranlagen nicht vertraut, solltet ihr evtl. vorab etwas Recherche betreiben, um euch etwas in das Thema einzuarbeiten. Es geht natürlich einfacher, indem ihr zu einem Wohnmobil Fachmann geht und euch eine Solaranlage einbauen lasst. Dann könnt ihr aber davon ausgehen, dass ihr tief in die Tasche greifen müsst. Entscheidet ihr euch, selber Hand anzulegen, dann könnt ihr viel Geld sparen.
 
Stellt euch vorab erst mal folgende Fragen:

– In welchen Ländern werde ich unterwegs sein?

– Wie viel Platz hab ich auf dem Dach für Solarpanels?

– Will ich starre Solarpanels oder flexible?

– Wie hoch wird mein Stromverbrauch sein?

– Wie viel Geld bin ich bereit für eine Solaranlage auszugeben?

– Habe ich viel oder wenig Platz für eine große Batterie?

– Wie viel soll die Solaranlage max. wiegen bei meiner Zuladung?

– Reicht mir vielleicht auch nur ein fatbares Solarpanel?

– Nehme ich große oder kleine Stromverbraucher mit?

– Welche Art von Batterie soll ich einbauen?

 

Aus welchen Komponenten besteht eine Solaranalge?

Solarpanels

Fangen wir zuerst bei dem Dach an, auf dem sich normalerweise die Solarpanels* befinden. Es gibt verschiedene Arten von Solarpanels. Solarpanels aus Polykristallin oder Monokristallin. Es gibt normale starre Panels, aber auch leichte flexible, sowie faltbare Panels. Dann gibt es Panels, die mit hoher Spannung arbeiten oder mit niedrieger Spannung arbeiten. Man kann die Panels in Reihe anklemmen oder parallel anklemmen.

Laderegler

Nach den Panels kommt der Laderegler*, an den die Panels angeschlossen werden. Es gibt viele Laderegler von günstig bis teuer. Wichtig ist, dass der Laderegler sowohl zu den Panels, als auch zu der Batterie passt. Es gibt zwei Arten von Ladereglern: PWM– und MPPT-Laderegler. Ich rate euch vom PWM-Laderegler ab. Es ist eine veraltete Technik und hat m.E. NIX an der Solaranlage im Wohnmobil zu suchen.

Bordbatterie

Als Nächstes wird die Bordbatterie* am passenden Laderegler angeklemmt. Wie bei den Panels und den Ladereglern, gibt es natürlich auch verschiedene Batterien. Es gibt Blei-Säure-Batterie, Gel-Batterie, AGM-Batterie, Blei-, Kristall-Batterie und die Lithium-Batterie. Jede von diesen Batterien hat seine eigenen Eigenschaften. Da müsst ihr abwägen, welche von den Batterien am besten zu eurem persönlichen Verbrauch passt.

 

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Batterieschutz

Die Batterie muss noch geschützt werden, und zwar vor Überspannung und Unterspannung. Zwischen der Batterie und den Verbrauchern kommt ein Battery Protect auf den Pluspol. Der Battery Protect* schützt die Batterie vor Unterspannung und Überspannung. Tritt einer dieser Fälle ein, wird durch den Battery Protect die Batterie von Verbrauchern getrennt.

Batteriemonitor

Es ist immer wichtig zu wissen, wie viel Prozent Kapazität noch in der Batterie vorhanden ist, oder mit wie viel Strom die Batterie im Augenblick belastet wird. Dafür kommt ein Batteriemonitor* zum Einsatz. Dieser wird mit einem Shunt (Nebenanschluss) zwischen der Batterie und den Verbrauchern auf dem Minuspol angeschlossen.
 
Der Batteriemonitor misst über den Shunt alle Ströme, die in die Batterie rein und raus gehen. Dadurch ist es möglich, festzustellen, wie viel Kapazität in der Batterie noch vorhanden ist. Hat man keinen Batteriemonitor, kann man nur die Spannung von der Batterie messen und das hat keine Aussagekraft, ob die Batterie noch 80 %, 50 % oder noch 20 % hat.
 
Merkt euch: Die Spannung der Batterie hat NIX mit der Kapazität der Batterie zutun. Das sind zwei verschiedene paar Schuhe.

 

Spanungswandler

In der Regel ist in allen Wohnmobilen ein 12V System vorhanden. Da aber manche elektrische Geräte 230V benötigen, um zu funktionieren, brauchen wir einen Spannungswandler*. Der Name sagt ja schon alles aus. Der Spannungswandler wandelt die 12V in 230V um. Von den Spannungswandlern gibt es zwei Sorten. Einmal der mit modifizirter Sinuswelle und einmal der mit reiner Sinuswelle. Die Auswahl ist natürlich groß, von 100W bis 5000W ist alles dabei. FINGER WEG von billigen Spannungswandlern.

 

Umschaltstation/ Netzvorrangschaltung (Optional)

 
Kommt es zu dem Fall, dass ihr euch an Landstrom anschließen wollt, dann braucht ihr eine Umschaltstation mit einer Netzvorrangschaltung*. Mit dieser Box ist es möglich Landstrom anzuschließen, obwohl im Wohnmobil der Stromkreis über den Spannungswandler läuft. Sobald ihr die externen 230V anschließt, sperrt die Box die 230V von dem Spannungswandler und gibt die 230V vom externen Netz frei. Ab diesem Zeitpunkt laufen alle eure elektrischen Geräte über das externe Netz.

 

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Ladegerät 230V auf 12V (Optional)

Seid ihr an Landstrom angeschlossen, könnt ihr eure Bordbatterie mit einem extra Ladegerät* über das externe Netz laden. Mit „autark“ stehen hat das natürlich wenig zutun, aber es könnte ja mal vorkommen, dass ihr euch 1 – 2 Wochen zu anderen Familien gesellt, die auf Campingplätzen stehen und der Stromanschluss inklusiv ist. Mit einem extra eingebauten Ladegerät könntet ihr euch dann auch ruhig einen schönen Schattenplatz suchen.
 

 

Ladebooster (Optional)

Optional könnt ihr zusätzlich zu den Solarmodulen einen Ladebooster* einbauen. Der Ladebooster lädt die Batterie über die Lichtmaschine während der Fahrt auf. Das ist eine zusätzliche Lösung, wenn ihr keine ausreichende Fläche für die Solarpanels habt.
 

 

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Das ist meine Solaranlage

Meine Anlage besteht aus zwei Panasonic HIT 330 Modulen. Ergeben zusammen 660Wp. Bei guter Bedienung kommen auch 700W zustande. Die sind an dem SmartSolar 100/50* Laderegler angeklemmt. Der SmartSolar 100/50 Laderegler ist mit meiner selbst gebauten 300Ah Lithium-Batterie verbunden. Auf dem Pluspol vor den Verbrauchern befindet sich der Battery Protect BP/220*. Auf dem Minuspol vor den Verbrauchern ist der Batterie Monitor BMV 712* vorhanden. Und zum guten Schluss habe ich einen 3000W Spannungswandler* mit reiner Sinuswelle von Solartronics.

Der Gesamtwert dieser Komponente beläuft sich auf 3.700 €. Hört sich erst mal teuer an, aber ihr müsst bedenken, dass alleine schon eine 300Ah Lithium-Batterie von z.B. Victron 3.416 € kostet. Meine selbst gebaute Batterie hat im Vergleich „nur“ 1.950 € gekostet.

Natürlich kommen noch Kleinigkeiten dazu, wie Kabel, Verteilerdosen, Kabelkanal, verschiedene Verschraubungen, Sicherungen usw. All diese Kleinigkeiten bekommt man auch eigentlich immer ganz günstig im Internet. Eigene Arbeitsstunden werden nicht mit eingerechnet, man macht es ja für sich. Würde man meine Anlage bei einem Wohnmobil Fachmann machen, dann wärt ihr bei ca. 6.000 € bis 7.000 € los. Wenn ihr euch das zutraut, dann packt die Sache selber an. Ihr werdet am Ende viel Geld sparen. Und noch etwas: Meine Anlage ist auf unsere persönlichen Bedürfnisse ausgelegt. Die Anlage muss natürlich nicht so teuer sein. Es geht günstiger. Habt ihr keinen großen Strombedarf, dann kommt ihr auch unter 1.000 € hin.

Stromverbrauch

Auswertung Stromverbrauch

 

Bevor ihr überhaupt darüber nachdenkt, was ihr an Komponenten braucht, solltet ihr in erster Linie ca. ausrechnen, was ihr pro Tag an Strom verbrauchen werdet.
 
Der Verbrauch von Strom wird in Wh (Watt pro Stunde) angegeben. An jedem elektrischen Gerät steht, wie viel W (Watt) es benötigt, um zu funktionieren. Diese Einheit wird dann mit der Zeiteinheit h (Stunde) multipliziert.
 
Zum Beispiel: Ihr arbeitet regelmäßig mit einem Laptop fünf Stunden pro Tag. Der Laptop benötigt 50W.
 

50W * 5h = 250Wh (Watt pro Stunde)

 

Das bedeutet, ihr braucht allein schon für den Laptop 250Wh pro Tag. Das müsst ihr für alle elektrischen Geräte ausrechnen und addieren. Dann habt ihr den ungefähren theoretischen Tagesverbrauch, den ihr benötigt. Denkt dran, dass sich im Wohnmobil auch elektrische Geräte befinden, wie Gasheizung, Gaskühlschrank (Absorber), Wasserpumpe, wo auch Elektronik vorhanden ist.

wohnmobil autark machen

Allgemein gibt es auch einen Standby-Verbrauch der elektrischen Geräte. Ich hab z.B. einen Standby-Verbrauch von 400Wh am Tag, ohne dass ich was mache. Die 400Wh könnt ihr so in eure Rechnung übernehmen. Das wird von Wohnmobil zu Wohnmobil ungefähr gleich sein.

Wenn ihr den Tagesverbrauch ausgerechnet habt, könnt ihr euch die passende Bordbatterie aussuchen. Sagen wir mal, wir haben einen Tagesverbrauch von 1kWh pro Tag (1kWh = 1000Wh). Dazu kommen die unterschiedlichen Wetterbedingungen, je nachdem, in welchem Land man sich befindet. Es ist nicht immer wolkenfrei, es kann mehrere Tage kaum die Sonne scheinen und in der Winterzeit geht die Sonne früher unter. Also sollte man noch eine Reserve einrechnen.

Also nehmen wir die 1kWh x 2, wir kommen auf 2kWh, damit ist die Möglichkeit gegeben, dass man ein paar Tage ohne viel Sonne auskommt.

Auf den Batterien steht aber nix von kWh. Da steht z.B. in der Regel drauf, dass es eine 12V (Volt) Batterie ist und 100Ah (Amper pro Stunde) hat. Wie kommen wir auf kWs? Wir nehmen die 12V und multiplizieren sie mit 100Ah:

12V × 100Ah = 1200Wh = 1,2kWh

 

Wir sehen jetzt, dass das für unseren Verbrauch zu wenig ist. Also nehmen wir unsere 2kWh und dividieren sie durch 12V:

2000Wh ÷ 12V = 166,66Ah

 

So, jetzt denkt sich der eine oder andere: Ich kauf mir einfach eine größere Batterie, sprich 200Ah und damit ist es erledigt. ABER so einfach ist es nicht. Ihr müsst nämlich wissen, dass die Blei-Säure-Batterie, Gel Batterie und AGM Batterie nur im Idealfall 40 % (normal 30 %) der Kapazität zu Verfügung steht und das gleichzeitig bei geringerer Zykluszahl. Man kann den Batterien noch mehr Kapazität entnehmen, aber dann wird die Lebensdauer dieser Batterie extrem verkürzt. Wir müssen die 40% mit berücksichtigen. Das bedeutet:

200Ah × 0,4(40%) = 80Ah × 12V = 960Wh = 0,96kWh

 

Diese 200Ah Batterie würde noch so eben mal euren Tagesbedarf decken, aber für Reserve wäre nix mehr da. Ein paar Tage schlechtes Wetter und ihr steht ohne Strom da. Um die 2kWh zu decken bräuchte man 2 Batterien von dieser Sorte. Sprich:

2 × 200Ah = 400Ah × 0,4(40%) = 160Ah × 12V = 1920Wh = 1,92kWh

 

Das würde schon reichen – natürlich mit guten Solarplatten auf dem Dach. Bei einer Lithium-Batterie sieht es schon anders aus. Der kann man ohne Bedenken 80% Kapazität entziehen. Von dieser Sorte Batterie würde eine 200Ah Lithium Batterie reichen. Kommen wir zu der Rechnung:

200Ah × 0,8(80%) = 160Ah × 12V = 1920Wh = 1,92kWh

 

Die Lithium-Batterie ist natürlich auch teurer, aber wiederum hat sie bessere Eigenschaften. Die Zykluszahl ist viel höher. Die Batterie kann viel höhere Ströme aufnehmen und abgeben. Außerdem wird die Lithium-Batterie bei hohen Strombelastungen nicht heiß. In diesem Fall wäre sie sogar 75 % leichter als die zwei Batterien. Anstatt 120 kg nur 30 kg.

Schlusswort

Das war Teil 1 die Einführung. Im zweiten Teil gehe ich auf die verschiedenen Solarmodule ein, wo sind die Vorteile, wo die Nachteile und welche Module für euch besser geeignet sind.

Danke, dass ihr diesen Artikel gelesen habt. Wenn euch dieser Artikel und die Videos gefallen haben, würden wir uns sehr darüber freuen, wenn ihr uns unterstützt, indem ihr unseren Youtube-Kanal abonniert. Möchtet ihr sofort darüber informiert werden, wenn der nächste Teil dieser Serie rauskommt, dann aktiviert die Glocke, die sich neben dem Abonnier-Button befindet.

Viele Grüße

   Andi

 

 

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Mit Kindern Weltreise finanzieren: Tipps zur Finanzierung einer Langzeitreise mit Kindern

Mit Kindern Weltreise finanzieren: Tipps zur Finanzierung einer Langzeitreise mit Kindern

Weltreise finanzieren – So finanzieren wir unsere Langzeitreise mit Wohnmobil

Wie kann man sich mit Kindern eine Langzeitreise bzw. Weltreise finanzieren? Irgendwo muss das Geld doch herkommen. Genau vor derselben Frage standen wir damals auch. So eine Langzeitreise im Wohnmobil oder gar Weltreise können sich sicher nur wohlhabende Menschen leisten, so dachten wir. Oft haben wir von Weltreise-Bloggern gelesen, dass sie vor der Reise ihr Haus verkauft und u.a. von dem Erlös ihre Reise finanziert haben. Da sahen wir schon, wie sich unser Traum vom Reisen in Luft auflöste, denn Eigentum hatten wir nicht. Doch mit der richtigen Planung, kann man sich gutes Geld für eine Weltreise ansparen und sich mit einer ortsunabhängigen Tätigkeit zudem eine OpenEnd-Reise finanzieren. In diesem Beitrag wollen wir euch Anregungen geben, wie auch ihr euch eine Langzeitreise mit Wohnmobil bzw. eine Weltreise finanzieren könnt.

Weltreise finanzieren

Vorzeitige Reiseplanung

Man entscheidet nicht einfach eine Langzeitreise zu machen, lässt alles stehen und liegen und reist los. So ein großer Schritt benötigt eine gut überlegte Vorplanung. Gerade, wenn man Kinder hat, für die man Verantwortung trägt, sollte man nicht einfach ohne finanziellen Background losfahren. Bei uns kam der Gedanke mit unseren Kindern auf Langzeitreise zu gehen ca. zwei Jahre vor Reiseantritt, als wir uns gerade bei einem Freilerner-Campingwochenende befanden. Unser erstes Mal Campen überhaupt und es hat uns gleich gut gefallen, trotz des regnerischen Wetters. Ein Jahr vor Reisestart, haben wir uns dann intensiv mit der Reiseplanung beschäftigt. Da kam bei uns dann auch die Frage auf, ob wir unsere Mietwohnung sicherheitshalber behalten sollen oder nicht. Wir haben uns schlussendlich dagegen entschieden, weil das nur unnötige Kosten gewesen wären.

Habt ihr eine Eigentumswohnung oder ein Haus, könnt ihr ganz anders an die Sache herangehen. Entweder ihr vermietet euer Eigentum während der Zeit eurer Reise, oder ihr verkauft es und nutzt den Erlös für eure Reise. Um unser Reisepolster zu vergrößern, haben wir bspw. unser gesamtes Mobiliar verkauft, da wir uns die unnötigen Lagerkosten sparen wollten. Außerdem wissen wir ja gar nicht, ob die alten Möbel in eine zukünftige Wohnung passen würden. Abgesehen davon verlieren sie über die Zeit ja auch an Wert. Letzteres haben wir schmerzhaft am eigenen Leib erfahren müssen, als wir unsere teuer und neu erworbenen, erst drei Jahre alten Möbelstücke vor unserer Reise verkauft haben. Mit einem so hohen Wertverlust haben wir bei manchen Möbelstücken nicht gerechnet.

Wichtig bei der Vorplanung eurer Reise ist es auch, vorab die Reisekosten einzukalkulieren, die auf euch zukommen. Wie hoch unsere Reisekosten als 5-köpfige Familie plus Hund sind, könnt ihr in unserem Beitrag „Unsere monatlichen Ausgaben“ nachlesen. Gehen wir nun vorab darauf ein, wie ihr möglichst viel Geld für eure Reise ansparen könnt.

Prioritäten setzen

Möglichst alle unnötigen Kosten reduzieren

Ein wichtiger Punkt, wenn man sich eine Langzeit- oder Weltreise finanzieren will, ist in erster Linie Prioritäten setzen. Möchtet ihr lieber ständig hippe Klamotten kaufen, schick Essen gehen, öfter mit Freunden ins Kino oder möglichst viel Geld für eure Reise an die Seite legen, um euch euren Traum baldmöglich verwirklichen zu können? Euer Traum kann wahr werden, wenn ihr beginnt an richtiger Stelle Prioritäten zu setzten und anfangt, möglichst ALLE unnötigen Ausgaben zu reduzieren, wie z.B.:

  • Auswärtsaktivitäten (Restaurant- und Kinobesuche, etc.)
  • Kosmetik
  • Dekoartikel
  • Kleidung
  • Süßigkeiten
  • unnötige Verträge kündigen (Fitnessstudio-, Mobil-, Versicherungsverträge etc.)
  • Wellness
  • Technikartikel

Das soll nicht bedeutet, dass ihr nur noch verzichten sollt. Auf schöne Ausflüge mit euren Kindern zum Beispiel. Hin und wieder schwimmen gehen, ins Museum oder in einen Freizeitpark, mal ein Eis essen etc. oder eben Dinge, die euch und euren Kindern Freude bereiten – alles gut und schön! Aber im Allgemeinen wäre es von Vorteil, kostspielige Aktivitäten und Ausgaben zu vermeiden bzw. zu reduzieren.

Muss es unbedingt die teure Schminke von Douglas sein oder reicht auch die von DM?

Viel Geld ausgeben für teure Markenkleidung oder einfach mal bei C&A einkaufen? Dazu vorher abwägen, ob man

 

WIRKLICH

WIRKLICH

WIRKLICH

 

neue Kleidung braucht oder der Kleiderschrank vor lauter Kleidung schon auseinanderzubrechen droht.

Einen schönen Film im Kino anschauen oder einen gemütlichen Filmabend Zuhause machen?

Braucht man wirklich zwei Autos oder würde auch eines ausreichen? Wir bspw. hatten nur ein Auto. Die Arbeitsstelle war optimal an die öffentlichen Verkehrsmittel angebunden. Alleine damit haben wir schon einiges an Geld gespart. Wie viel Geld ihr euch mit dem Verzicht auf unnötige Dinge ersparen könnt, liegt in eurem Ermessen, auf wie viel ihr bereit seid zu verzichten.

Bremst euch vor unnötigem Konsum

Befreit euch von Dingen, die ihr nicht mehr braucht

Viele Leute tun sich schwer damit, sich von Dingen zu trennen, an denen ihr Herz gewachsen ist. War bei uns genauso. Nichtsdestotrotz wussten wir, dass wir uns von vielen Dingen einfach trennen müssen, weil wir zum einen nicht wussten, wo wir all die Sachen unterbringen sollten und zweitens einfach möglichst viel Geld für die Reise sparen wollten. In unserem Fall haben wir einfach alles verkauft, was wir nicht mehr brauchten:

 

  • Unsere Möbel
  • Bücher (Gebrauchte Bücher verkaufen bei momox.de oder büchermaxe.de)
  • Küchenausstattung
  • Dekoartikel
  • Gut erhaltene Kleidung
  • Spielzeug
  • Unser geliebtes Auto etc.

 

Ob ihr, wie wir es getan haben, all euer Hab und Gut verkaufen wollt, liegt natürlich auch daran, wie lange ihr eure Reise plant. Wenn ihr gedenkt nach einem Jahr wieder sesshaft zu werden, lohnt es sich vielleicht eher, seine Sachen einzulagern, damit man sich nicht wieder alles neu einkaufen muss. Wenn ihr OpenEnd reisen wollt, macht es evtl. schon Sinn, den Großteil, wenn nicht alle eure Sachen, die finanziell noch was reinbringen und die ihr nicht mit auf die Reise nehmen wollt, zu verkaufen. In unserem Fall haben wir wirklich alles, aber auch ALLES verkauft, was es nur zu verkaufen gab, um uns ein möglichst großes finanzielle Polster aufzubauen.

Zusätzliche Einnahmen zur Reisefinanzierung

In unserem Fall konnten wir unser Gehalt durch Mehrarbeit (Wochenendschichten) gut aufstocken. Das bedeutete allerdings, dass weniger Zeit für die Familie übrig blieb – zumindestens für den Papa. Wer diese Möglichkeit nicht hat, aber evtl. noch ein paar offene Zeitfenster in der Woche übrig hat, könnte sich mit einer kleinen Nebenjobtätigkeit die Reisekasse zusätzlich etwas auffüllen. Bei einer Familie mit Kindern ist das natürlich leichter gesagt als getan. Speziell, wenn man sich für ein Familienleben ohne Fremdbetreuung entschieden hat, wie in unserem Fall. Aber auch da gibt es Alternativen, die es ermöglichen von Zuhause aus Geld zu verdienen. So haben wir bspw. 2015 für uns eine Möglichkeit gefunden, online ein zusätzliches passives Einkommen mit dem Aufbau von Webseiten zu regenerieren.

Internet sei Dank, gibt es viele verschiedene Alternativen, ortsunabhängig sein Geld zu verdienen. Beispielsweise damit, sich eine eigene Webseite aufzubauen. In den nächsten Punkten wollen wir darauf eingehen, wie ihr mit einer eigenen Webseite Geld verdienen könnt.

Weltreise finanzieren mit Affiliate-Marketing

Was ist Affiliate-Marketing? Affiliate-Marketing ist, wie der Name schon sagt, Empfehlung-Marketing. Viele bekannte Unternehmen, wie amazon, ebay, IKEA, OTTO und viele andere, bieten Partnerprogramme an. Wenn man nun über seine Webseite Produkte über ein jeweiliges Partnerprogramm empfiehlt, bekommt man für jedes verkaufte Produkt, welches über seinen persönlichen Partnerlink verkauft wurde, eine Provision von 1 – 10 %. Je nachdem was man verkauft. Für den Käufer wird das Produkt dadurch aber nicht teurer. Habt ihr bspw. eine Partnerschaft mit IKEA und jemand kauft über eure Seite ein Möbelstück für 500 €, dann könnt ihr mit einer Provision von 10 % rechnen, sprich 50 €. Das klingt natürlich erst mal toll und nach leichtem Geldverdienen. Wenn man sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und alles richtig macht, kann man sich mit Affiliate-Markting ein gutes passives Einkommen ermöglichen. Falls ihr mehr zum Thema Affiliate-Marketing wissen wollt, dann hinterlasst uns gerne ein Kommentar.

 

Eigene Produkte vertreiben

Hast du ein Thema für eine Webseite gefunden, kannst du über diese auch eigene Produkte vertreiben, wie

 

  • E-Books
  • Video-Kurse
  • Beratung
  • Eigene Produkte
  • Fotografie etc.

Ein eigener Blog

Über einen eigenen Blog, kann man alle o.g. Aspekte miteinander vereinen. Man muss allerdings am Ball bleiben. Ein Blog will regelmäßig gepflegt werden, damit die Einnahmen kommen. Man muss viel Geduld mitbringen. Ein Blog baut sich langsam auf. Dementsprechend dauert es auch etwas länger, bis die ersten Einnahmen fließen.

Weltreise finanzieren

Ortsunabhängig Geld verdienen als Freelancer

Eine weitere Möglichkeit, sich eine Weltreise zu finanzieren und ortsunabhängig Geld zu verdienen ist ein Freelancer zu sein.
Was ist ein Freelancer? Ein Freelancer ist eine Person, die ortsunabhängig selbstständig arbeitet. Möchtet ihr euch eure Reisekasse etwas auffüllen, gibt es im Internet zahlreiche Unternehmen, die in den verschiedensten Bereichen Freelancer suchen. Beispiele für typische Freelancer-Arbeiten sind:
 
  • Übersetzung (z.B. deutsch-englische Geschäftskorrespondenz)
  • Onlineassistenz
  • Kunden E-Mails beantworten
  • Buchhaltungstätigkeiten
  • Design (z.B. Logos, Webseiten oder Grafiken erstellen)
  • Programmierung (z.B. Apps, Webseiten)
  • Texte für Blogger oder Unternehmen erstellen

Social Media Assistent

Social Media Assistenten pflegen regelmäßig die Social Media Accounts von Kunden oder Unternehmen.

 

Projektmanagement

Das Initiieren, Planen, Steuern, Kontrollieren und Abschließen von Projekten.

 

Wenn ihr Interesse daran habt, euch nebenher ein Einkommen als Freelancer zu schaffen, um euch eure Reise finanzieren zu können, schaut mal bei Portalen wie Freelancer.de, twago.de oder fiverr.com vorbei. Vielleicht ist ein passendes Angebot für euch dabei.

 

Weitere Möglichkeiten für eine

Weltreise Finanzierung

Eigene Produkte auf Märkten verkaufen

Wir haben auf unserer Reise schon einige Menschen kennengelernt, die selbstdesignten Schmuck, Dekoartikel und Handwerkskunst aller Art auf Märkten verkaufen und mit dem Erlös ihre Reise finanzieren.

 

Arbeiten als Saisonarbeiter

Davon haben wir einige auf unserer bisherigen Reise kennengelernt. Familien, die den Sommer über in ihre Heimat fahren und einige Monate dort arbeiten, um ihre Reisekasse wieder aufzufüllen. Sei es, dass sie als Angestellte oder Arbeiter eine Tätigkeit ausführen, oder sich selbstständig gemacht haben und sich auf dem Markt zur Verfügung stellen.

Ist man als selbstständiger Saisonarbeiter unterwegs, fällt zwar Planung und Papierkram an; sprich, Auftragsabwicklung und Terminplanung, aber schlussendlich rentiert es sich finanziell besser, wenn man selbstständig arbeitet.

 

Angestellter im Homeoffice

Das muss wohl nicht näher erläutert werden.

Weltreise finanzieren

Resümee

So, jetzt haben wir euch verschiedene Beispiele aufgeführt, wie auch ihr euch eine Langzeitreise mit Wohnmobil oder Weltreise finanzieren könnt. Wie oben bereits erwähnt, ist es von Vorteil, Prioritäten zu setzen. Schränkt euch einfach etwas in eurem Konsumverhalten ein und immer schön die Preise vergleichen, denn Kleinfieh macht auch Mist.

Überlegt vor jedem Lebensmitteleinkauf genau, was ihr WIRKLCH braucht. Am besten, ihr schreibt euch immer eine Einkaufsliste. Und nie mit leerem Magen einkaufen gehen, sonst ist der Einkaufswagen schnell mit unnötigen Leckereien vollgepackt.

Möchtet ihr euch zusätzlich ein Einkommen aufbauen, um eure Reise zu finanzieren, werdet ihr unter den oben genannten Punkten sicherlich etwas finden, was für euch stimmig ist. Wer suchet der findet.

Wie sagte Konfuzius so weise?

„Wähle einen Beruf, den du liebst und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.“

Das ist auch unser Ziel, worauf wir hinarbeiten.

Wir hoffen, wir konnten euch mit diesem Beitrag bei eurer Reiseplanung etwas weiterhelfen. Falls ihr noch weitere Fragen oder Anregungen habt, hinterlasst uns gerne ein Kommentar.

Viele liebe Grüße

  Belle &

               Andi

 

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Autark leben im Wohnmobil – Chemie- vs. Trockentoilette

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Was ist eine Trockentoilette?

Trenntoiletten/Trockentoiletten sind eine attraktive Alternative zu Chemietoiletten oder Porta Potties. Sie kommen ohne Spülwasser und ohne Chemie aus. Die flüssigen und festen Ausscheidungen werden in getrennten Behältern aufgefangen. Bei einer Trockentoilette wird beim Toilettengang das Flüssige vom Festen separat aufgefangen, was für viele erst mal befremdlich klingen mag. Dabei muss ich sagen, ist die Benutzung einer Trockentoilette wirklich sehr einfach und unterscheidet sich auch kaum von einer anderen Toilette.

Das Flüssige landet in einem Tank und das Feste in einem Feststoffbehälter, mit oder ohne Beutel, welcher Streu beinhaltet. Das kann Rindenmulch sein, Kokosfasern oder anderes Streu. Die Streu sorgt dafür, dass die Fäkalien schnell trocknen. Hat man sein Geschäft verrichtet, gibt man eine Handvoll Streu obendrauf. So deckt man seine Hinterlassenschaften für den nächsten Toilettenbesucher ab und bindet gleichermaßen den Geruch. Es gibt aber auch Trockentoiletten, die keine Trenntoiletten sind. Letztere würde ich aber nicht in mein Wohnmobil einbauen, weil sich sehr schnell ein schlechter Geruch bilden kann.

Jetzt denkt ihr sicherlich „Oh mein Gott, dass muss doch total stinken.“, aber da kann ich euch beruhigen. Es entsteht nur ein Geruch, wenn beide Hinterlassenschaften zusammenkommen und zwar, durch den im Urin enthaltenen Ammoniak. Dadurch, dass der Urin in den Tank geleitet wird, ist man vor einem unangenehmen Geruch sehr sicher. Mit unseren Kindern haben wir zu Beginn noch etwas geübt, wie sie mit der neuartigen Toilette umgehen sollen. Sie haben es aber sehr schnell verstanden. Das Toilettenpapier kann mal laut Herstellerinformation mit in den Behälter zum Festen geben. Wie das Streu, nimmt es die Feuchtigkeit auf. Wir schmeißen unser Toilettenpapier allerdings in einen separaten Mülleimer, weil der Behälter für das große Geschäft sonst zu schell voll wird.

Vor- und Nachteile einer Trockentoilette

Auch Trockentoiletten haben, wie alles im Leben, ihre Vor- und Nachteile:

 

Vorteil:

  • Man benötigt keine Chemie
  • Man benötigt kein wertvolles Wasser zum spülen
  • Die Entsorgung ist einfacher
  • Man kann länger autark stehen

 

Nachteile:

  • Man muss zum Abdecken Streu mit an Bord haben
  • Für eine möglichst einfache Entleerung, benötigt man Tüten für den Behälter

Nachteile einer Chemietoilette

Eine Chemietoilette ist schnell voll. Da in den Behälter in der Regel nur 17 l rein passt, reicht dieser für zwei Erwachsene höchstens für ca. drei Tage und das Ding ist voll. Bei uns wäre die Toilette mit drei Kindern dementsprechend in ca. zwei Tagen voll. Was machen viele Reisende, um die wenigen Tage zu strecken? Für das kleine Geschäft gehen sie in die Büsche. Manche auch für die größeren Geschäfte. Dann ist die Chemietoilette vielleicht erst in fünf Tagen voll.

Entsorgung der Chemietoilette ohne Entsorgungsstation

Was machen viele Freisteher jetzt mit dem vollen Behälter, wenn in der Nähe keine Entsorgungsstation ist??? Das bleibt ein Geheimnis. Von manchen habe ich mitbekommen, dass sie einen Spaten dabei haben, um den Inhalt des Behälters zu vergraben. Andere wiederum kippen den Inhalt von dem Behälter einfach hintern Busch. Egal, wie man versucht das Problem mit der Entsorgung zu lösen, es ist immer mit Schwierigkeit verbunden. Außerdem ist es keine schöne Sache, wenn man die flüssige Pampe in die Botanik auskippt.

Wir bevorzugen es auf jeden Fall unsere Trockentoilette zu benutzen, anstatt ins Gebüsch zu gehen. Ich erledige mein Geschäft entspannt und in Ruhe. Ich muss nicht ständig, wie ein Erdmännchen meinen Kopf hochstrecken und Ausschau halten, ob mich vielleicht irgendjemand beobachtet.

Damit uns der ganze Stress erspart bleibt, haben wir uns für eine Trockentoilette entschieden, womit wir auch autark längerfristig auf´s Klo gehen können.

Umweltverschmutzung vermeiden

Was hat das Leben im Wohnmobil mit wohnen zu tun, wenn ich jedes Mal irgendwo in der Natur mein Geschäft erledigen muss. Ich bin damals auch nicht extra aus dem Haus rausgegangen und habe den nächsten Busch angepeilt, um mein Geschäft zu erledigen. Und ganz ehrlich – ich hab SATT, überall die ganzen Toiletten (Büsche) mit ihren Fäkalien und Unmengen an Taschentüchern, Toilettenpapier und Feuchttüchern zu sehen. Letztere lassen sich ja nicht einmal auflösen. Eine Umweltverschmutzung sondergleichen. Nicht selten sehen wir an den schönsten Plätzen in jeder Ecke die Überbleibsel menschlicher „Toilettengänge“.

Immer mehr schöne Plätze werden mit Parkverboten für Wohnmobile ausgeschildert, weil viele Menschen zu faul sind, ihren Dreck wegzuräumen. Ja, ich weiß, es sind nicht immer nur die Wohnmobilisten dafür verantwortlich. Wenn man lieber draußen sein großes Geschäft verrichten möchte, wäre es für die Allgemeinheit und die Aufrechterhaltung schöner Plätze sehr angenehm, wenn man seine Fäkalien anschließend entsorgt oder vergräbt, vor allen Dingen aber seinen Müll mitnimmt. Die meisten Menschen regen sich über herumliegende Hunde-Tretmienen auf – genau wie wir. Noch schlimmer finden wir aber die menschlichen „Natur-Toiletten“, die vollgemüllt sind mit Klopapier, Taschen- und Feuchttüchern.

Für welche Trenntoilette haben wir uns entschieden

Da unsere Reise schon quasi vor der Tür stand, haben wir eine fertige Trockentoilette gekauft. Viele Leute, die sich für eine Trockentoilette interessieren, bauen sich selbst eine ein. Das hätte ich auch gemacht, aber uns fehlte damals die Zeit dafür. Wenn ihr genügend Zeit habt, würde ich euch raten, euch selbst eine Trockentoilette einzubauen. Bei Youtube findet ihr zahlreiche Anleitungen dazu.

Es gibt viele verschiedene Modelle von Trenntoiletten. Für uns kamen speziell zwei Modelle in die engere Auswahl. Einmal die Nature´s Head* und des Weiteren die Separett Villa 9000* Trockentoilette. Am Ende haben wir uns für die Nature`s Head entschieden, da dieses Model mich in erster Linie, wegen der Funktion mit der Spindel und dem Kompostieren sehr überzeugt hat. Dazu aber später.

Zudem ist sie in die Breite gebaut und nicht in die Länge wie die Separett Villa 9000. Dadurch haben wir mehr Beinfreiheit beim Sitzen und, wenn wir vor dem Waschbecken stehen. Im obigen Video gehe ich u.a. noch einmal genauer darauf ein, wie die Nature´s Head funktioniert. Welches Trockentoiletten-Modell für einen das richtige ist, muss da jeder für sich entscheiden, auch in Anbetracht der Größe des WCs.

Nature´s Head

nature´s head trockentoilette

Separett Villa 9000

Nature´s Head Trockentoilette im Langzeittest

Unser Erfahrungbericht

Bevor ich mich für den Kauf der Nature´s Head entschieden habe, habe ich mir etliche Erfahrungsberichte auf Youtube und Blogs angeschaut und war positiv gestimmt, als dort erzählt wurde, dass man die Toilette nur ca. alle vier Wochen reinigen muss. „Damit kann ich leben.“, dachte ich. Als wir dann im August 2018 unsere Reise antraten, die Nature´s Head war eingebaut und startklar, war ich mir sicher, es würde alles so laufen, wie angepriesen. Ich habe aber schnell realisiert, dass dem leider nicht so war.

Das Kompostieren der Toilette hat nicht so funktioniert, wie es in vielen Erfahrungsberichten gelobt wurde. Es würde vielleicht funktionieren, wenn man die Toilette nicht regelmäßig benutzt. Ich muss sagen, die ersten paar Tage war ich mit der Nature´s Head auch sehr zufrieden. Nach ca. 8 bis 10 Tagen, konnte man die Kurbel allerdings nur noch sehr schwer drehen. Sprich die Toilette ist voll.

Also nix mit 4 Wochen, wie es so mancher im Internet erzählt. Auch, wenn man nur in einem Zwei-Personen-Haushalt lebt, ist es m.E. nicht möglich, bei permanenter Benutzung, 4 Wochen, ohne Entleerung, mit der Toilette auszukommen. „Ok,“, dachte ich mir aber erst mal, „vielleicht habe ich etwas falsch gemacht!?“ Ich fange also wieder an, bei Facebook zu recherchieren. Die Meinungen gingen stark auseinander. Der eine sagt, dass man die Kokosfasern nur mit 1 Liter heißem Wasser zersetzen solle. Ein anderer wiederum meint, 0,7 Liter reichen aus. Der nächste schreibt, man nehme 1 Liter kaltes Wasser und lasse es über mehrere Tage einweichen usw.

Ich habe AAAALLES ausprobiert, über mehrere Monate. Schlussendlich habe ich festgestellt, dass man noch nicht mal mit Zauberei verhindern kann, dass die Toilette spätestens nach 10 Tagen voll ist (was allerdings ein weitaus längerer Zeitraum ist, als der einer Chemietoilette). Zumindest bei uns als 5-köpfige Familie. Und egal was mir alle erzählen, von wegen die Toilette reiche für mehrere Wochen aus. Ich bin sicher, dass diese Leute die Toilette nicht permanent benutzen, sonder nebenbei auch außerhalb ihres Wohnmobils ihr Geschäft verrichten.

Die Nature´s Head Herstellerinfos

Der Feststoffbehälter fasst in der Regel 60 – 80 Benutzungen. Das ist abhängig von der Kompostierzeit. Der Behälter wird vor der ersten Benutzung oder nach einer Leerung mit ca. 9 l Kokoserde* befüllt. Nach jedem großen Toilettengang kann man mit der Kurbel alles verrühren, damit der Kompostiervorgang leichter umgesetzt werden kann. Für die Entleeren des Feststoffbehälters können 60 l Mülltüten genutzt werden. Einfach drüber ziehen und umdrehen. Nach der Leerung kann man frische Kokosfaser einfüllen. Da alle Rückstände als Beginner für den nächsten Kompostierungsprozess nützlich sind, ist es nicht notwendig, den Behälter zu säubern.

So besagt es der Hersteller. Ich habe die Nutzung nach langer Erfahrung etwas abgeändert und vereinfacht, indem ich die Kurbel ausgebaut habe und direkt eine Mülltüte in den Feststoffbehälter eingelegt habe. Anstatt Kokosfasern, die ich auch anfänglich genutzt habe, fülle ich den Sack jetzt mit einfachem Streu aus dem Tierbedarf.

Der Urinbehälter hat ein Fassungsvolumen von circa 8,3 l. Um ihn zu leeren, öffnet man lediglich die zwei seitlichen Verschlüsse, hebt den Deckel etwas an und schraubt den Drehverschluss auf den Tank. Anschließend zieht man diesen aus seiner Platzierung in der Toilette heraus.

Es befindet sich ein 12 V Stecker oder das 230 V Netzteil in der oberen rechten Ecke des Lüftergehäuses. Dieser ist – selbstredend – für die Lüftung. Der Abluftschlauch befindet sich auf der Seite des Lüfters. Man kann das Lüftergehäuse und die Luftzufuhr mit dem Fliegengitter tauschen, wenn sich bspw. eine Seite besser als die andere eignet, um die Abluft zu realisieren.

Nature´s Head im Gebrauch

Also, wie funktioniert jetzt unsere Trockentoilette? Anders als die Herstellervorgaben packe ich in den Behälter einen großen Plastiksack rein. In den Sack schütte ich etwas Holzspäne-Streu. Dann wird schichtweise vorgegangen. Stuhlgang erledigt Streu drüber usw. Nach ca. 7 bis 8 Tagen ist der Behälter bei 4 Personen voll. Sack raus, im Müll entsorgt, neuer Sack rein –  fertig ist die Entsorgung. Durch die Entlüftung mit dem kleinen, sehr leisen Ventilator entstehen in der Toilette keine Gerüche.

Der Urinbehälter ist nach ca. drei Tagen voll. Deswegen haben wir zwei davon. Ist der Behälter voll, wird er ausgetauscht und der volle Behälter wird bei der nächsten Gelegenheit entleert. Dazu muss ich sagen, dass wir nur unsere Toilette benutzen und nicht, wie manch andere, in die Büsche gehen (außer die Jungs manchmal). 

Nature´s Head Trockentoilette reinigen

Alle 8 Tage die Toilette mit dieser Pampe zu entsorgen, ist keine schöne Arbeit. Auch das Innere des Feststoffbehälters zu reinigen, gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Für eine leichtere Reinigung und Entleerung habe ich im Nachhinein einfach die Kurbel ausgebaut und in den Fäkalienbehälter eine Tüte eingespannt. So brauche ich nur die Tüte rausholen, im Müll entsorgen und einen neuen Sack einspannen. Mülltonnen haben wir autark bisher immer irgendwo gefunden. Sollte aber keine in der Nähe sein, vergraben einige Trockentoilettennutzer ihr großes Geschäft einfach – selbstverständlich OHNE die Plastiktüte.

Nature´s Head Trockentoilette einbauen

Der Einbau der Nature´s Head Trockentoilette ist relativ simpel. Erst mal kommt die Chemietoilette raus – sind ja nur Schrauben zu lösen. Dann habe ich an dem Wasserschlauch zur Chemietoilette einen Blindstopfen gesetzt, damit in Zukunft kein Wasser raus läuft. Die 12 V Spannung von der Chemietoilette habe ich einfach an den Ventilator, der an der Nature`s Head befindet angeklemmt. In die Serviceklappe habe ich ein Loch gemacht. Dort habe ich dann den neuen Schlauch zum Entlüften angeschlossen. Und fertig ist der Einbau. Im Video oben auf der Seite, gehe ich noch einmal genauer auf den Einbau ein.

Fazit:

Eine Trockentoilette ist m.E. wirklich eine sehr gute Alternative zu einer Chemietoilette. Vor allen Dingen, wenn man bevorzugt frei stehen möchte. Wir sind, obwohl wir mit anderen Erfahrungsberichten bzgl. der Nutzungsdauer unserer Nature´s Head Trenntoilette nicht konform gehen, sehr zufrieden mit der Toilette. Wir müssen sie immerhin erst nach 7 – 8 Tagen entleeren und das geht relativ schnell Sack raus, Sack rein. Abgesehen von den Urinbehältern, die man aber einfach im Gebüsch entleeren kann. Mit der Trockentoilette sparen wir zudem unsere Wasserressourcen. Gut, wir müssen zwar zusätzlich Streu mit an Bord haben, aber die paar Kilo machen den Kohl auch nicht fett.

Habt die nötige Zeit und seid zudem handwerklich begabt, würde ich euch aber dazu raten, euch eine eigene Trockentoilette einzubauen, wenn ihr Lust dazu habt. Vor allen Dingen könnt ihr diese dann optimal euren Raumbegebenheiten anpassen. Hätte ich die nötige Zeit und Mittel gehabt, hätte ich mir definitiv eine Trockentoilette selbst gebaut. Dazu gibt es viele geniale Anleitungen bei Youtube.

Ich hoffe, der Beitrag konnte euch etwas weiterhelfen. Solltet ihr noch weitere Fragen oder Anregungen haben, hinterlasst mir gerne ein Kommentar.

Liebe Grüße

     Andi

Unsere

Trockentoilette & Zubehör

Nature´s Head*

Kokoserde*

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Leben im Wohnmobil mit drei Kindern plus Hund – Unsere monatlichen Ausgaben

Leben im Wohnmobil mit drei Kindern plus Hund – Unsere monatlichen Ausgaben

Wieviel gebt ihr im Monat aus?“

Das ist eine der mit am häufigsten gestellten Fragen, die wir euch heute gerne beantworten möchten. Vorab müssen wir sagen, dass die Ausgaben von Familie zu Familie unterschiedliche sein können. Folgende Punkte spielen dabei eine Rolle:

  • Die Lebensunterhaltskosten (inkl. Spritkosten) können stark variieren, je nachdem, wo ihr gerade seid. In Norwegen und der Schweiz bspw. sind die Kosten sicherlich um einiges höher als in Frankreich, Spanien oder Portugal. Nach den Erfahrungsberichten von anderen reisenden Familien, sind die Lebensunterhaltskosten in Ländern wie Marokko oder Iran noch günstiger als in oben genannten.

 

  • Zudem kommt es auf die jeweiligen persönlichen Ansprüche an, wie viel man monatlich ausgibt. Geht ihr gerne auswärts essen oder kocht ihr lieber selbst? Kauft ihr Bio-Lebensmittel oder „normale“? Lebt ihr vegan oder seid ihr, wie unser Sohn es zu sagen pflegt „Fleischfresser“? Obst und Gemüse sind teurer als Fleisch. Ebenso können die Preisunterschiede in den verschiedenen Discountern oder auf Märkten auch sehr variieren. Das ist nicht anders als in Deutschland. Dazu kommt, ob ihr euch zwischendrin mal etwas Gutes gönnt, Geld für Freizeitaktivitäten ausgebt, euch zwischendurch neues Sportequipment, Kleidung, Spielzeug für die Kinder etc. kauft. Das summiert sich halt alles.

 

  • Die Summe der monatlichen Ausgaben hängt auch stark davon ab, wo ihr mit eurem Wohnmobil stehen möchtet. Steht ihr hauptsächlich frei, fallen dementsprechend keine Kosten an. Bevorzugt ihr Stellplätze, können die Preise/Nacht, je nachdem wo ihr euch befindet, auch stark voneinander abweichen. Im Raum Frankreich, Spanien, Portugal, haben wir über die App Park4Night auf unserer Route verglichen, dass die Parkgebühren bei kostenpflichtigen Parkplätzen oder Stellplätzen zwischen 3 – 18 € lagen. Campingplätze sind noch teurer.

 

  • Auch die Reisegeschwindigkeit und dementsprechend die Spritkosten können sich stark voneinander abheben. Dabei spielt natürlich auch eine Rolle, wie hoch der Verbrauch/km eures Fahrzeuges ist. Wollt ihr in kurzer Zeit viel sehen und reist mit eurem Wohnmobil alle 2 Tage weiter, sind die Spritkosten natürlich höher, als wenn ihr zwei Wochen am Stück irgendwo an einem Ort verweilt und das Wohnmobil ausschließlich zum Einkaufen in Bewegung setzt.

 

  • Je nachdem, wann und in welches Land ihr reisen möchtet, müsst ihr auch den Gasverbrauch einkalkulieren. Fahrt ihr in kühlere Gegenden, füllt man häufiger seine Gasflaschen zum Heizen auf als in wärmeren Gefilden.

 

Was geben wir monatlich für Lebensmittel und Annehmlichkeiten aus?

Abgesehen davon, dass wir ab und an mal Fisch essen, leben wir hauptsächlich vegetarisch. Wir haben einen hohen Konsum an Obst und Gemüse, Hülsenfrüchten, Nüssen, Kernen, Samen und Getreide. Unsere Lebensmittel kaufen wir (leider) hauptsächlich in Discountern wie Lidl und Aldi ein. Dabei achten wir auch sehr auf Angebote bei den Bio-Lebensmittel. Wenn sich die Möglichkeit ergibt, gehen wir auch gerne auf die Märkte der Einheimischen, um frisches Obst und Gemüse zu bekommen. Die Parkplatzsuche stellt sich dabei oft schwieriger heraus als erwartet.

In seltenen Fällen gehen wir auch mal in teureren Lebensmittelketten einkaufen, wenn wir z.B. nach speziellen Sachen suchen oder nach Bastelmaterial für die Kinder. Unsere Lebensmittelkosten liegen bei 670 €/Monat. Das Futter für unseren Hund kostet uns monatlich 80 €. Nebenbei erwähnt sind, nach unseren persönlichen Erfahrungen, die Lebensmittel- als auch Spritkosten in Spanien günstiger als in Frankreich und in Portugal.

Annehmlichkeiten wie Restaurantbesuche sparen wir uns, da es für uns mit drei Kinder eher anstrengend ist auswärts zu essen. Da bevorzugen wir es lieber in Ruhe im Wohnmobil zu essen, während unsere kleine Milou auf dem Tisch herumtanzt. Ab und zu kaufen wir den Kindern auch mal ein Eis, neues Spielzeug, Sportequipment oder geben Geld für Freizeitaktivitäten wie Wasserparks oder Museumsbesuche aus. Auch neue Kleidung fällt immer wieder mal an. Vor allen Dingen bei den Kleinen, wenn sie mal wieder einen Wachstumsschub durchgemacht haben. Diese monatlichen variablen Kosten belaufen sich bei uns auf ca. 230 €. Das ist aber von Familie zu Familie unterschiedlich und auch bei uns mal mehr, mal weniger.

Ausgaben für Stellplatzgebühren

Wir haben keinerlei Ausgaben für Stellplatzgebühren, da wir ausschließlich frei stehen. Auf unserer bald einjährigen Reise haben wir nur zwei Mal auf einem kostenpflichtigen Stellplatz geparkt. Das eine Mal sind wir gerade in einer Kolone gefahren, welche einen gewissen Stellplatz anstrebte. 10 € mussten wir für eine Nacht bezahlen, die wir uns gerne gespart hätten, zumal wir diesen Stellplatz niemals angefahren hätten, wenn wir alleine unterwegs gewesen wären. Beim zweiten Mal haben wir eine Nacht für 7 € neben Freunden gestanden, die auf einem Stellplatz standen, weil der kostenfreie Parkplatz nebenan nicht kindgerecht und stark befahren war. Stellplätze sind nicht unser Ding. Wir mögen es nicht eng an eng zu stehen, sodass man beim Öffnen der Tür seinem Wohnmobil-Nachbarn direkt den Morgenkaffee anreichen kann. Wir lieben es frei zu stehen und haben uns somit zusätzlich viele Kosten gespart.

Wie hoch sind unsere Spritkosten?

Zu Beginn unserer Reise sind wir noch ziemlich zügig gereist. Die Blätter begannen langsam in ihrer bunten Farbenpracht von den Bäumen zu segeln, der Herbst und Winter standen vor der Tür. Wir wollten rechtzeitig in den wärmeren Gefilden ankommen, also drückten wir auf das Gaspedal. Demzufolge waren unsere Spritkosten zu Beginn der Reise etwas höher. Seit wir im Süden angekommen sind, hat sich unser Reisetempo sehr verlangsamt. Wenn uns ein Ort mit seiner Magie förmlich anzieht, kann es auch mal vorkommen, dass wir die Zeit um uns herum total vergessen und mehrere Wochen an ein und demselben Ort verweilen. Im langsam reisenden Zustand belaufen sich unsere Spritkosten auf ca. 160 €/Monat. Das entspricht ca. 2 Tankfüllungen mit denen wir ca. 800 km fahren können. Die Kosten können natürlich, wie oben erwähnt, je nach Fahrzeug und Verbrauch variieren. Unsere Emma schluckt bspw. 16l/100 km. Außerdem kommt es auch auf die Reisegeschwindigheit an. Wenn wir, für unsere Verhältnisse, schnell unterwegs sind, belaufen sich unsere Spritkosten auf ca. 320 €/Monat. Das entspricht ca. 1850 km/Monat.

Unsere Gaskosten

Wenn wir uns in warmen Gefilden aufhalten und es viele Sonnetage gibt, reicht uns eine Gasflasche/Monat, da unser Kühlschrank tagsüber hauptsächlich über Solar betrieben wird. Das sind dann 15 € für eine Gasfüllung. Wenn wir im Winter heizen müssen, kann es auch schon mal auf 60 €/Monat kommen.

Fixkosten

Unsere Fixkosten summieren sich aus:

  • 2x Handyverträge (60 GB Datenvolumen EU weit): 50 €
  • KFZ Steuer: 33 €
  • Vollkaskoversicherung: 65 €
  • Haftpflichtversicherung (Familienversicherung): 8 €
  • Auslandskrankenversicherung: 180 €

Das macht insgesamt 336 €/Monat. Krankenversicherung müssen wir momentan nicht zahlen, da wir uns in Elternzeit befinden.

Es fallen natürlich ab und an auch mal Kosten für Reparaturen an. Die können wir in die Berechnung nicht mit einkalkulieren, weil es von Wohnmobil zu Wohnmobil Glückssache ist. Da ist es auf jeden Fall von Vorteil, wenn man für solche Fälle Rücklagen hat. Überraschende Mehrkosten können immer entstehen. Wir hatten bspw. richtig Pech mit unserer Emma: In den ersten vier Monaten hatten wir mehrere tausend Euro an Reparaturkosten. Das tut weh, aber ist nun Vergangenheit. Man muss immer nach vorne schauen.

Unsere monatlichen Ausgaben

Auf einen Blick

Insgesamt belaufen sich unsere monatlichen Kosten auf ca. 1651 €. Diese Summe ist nur ein Richtwert für eine 5-köpfige Familie mit Hund. Das varriiert von Familie zu Familie, je nach den jeweiligen persönlichen Bedürfnissen, Anzahl der Familienmitglieder und Fahrzeug, mit dem ihr unterwegs seid. Wir haben auch Familien kennengelernt, die weniger ausgeben als wir.

Wir hoffen, wir konnten euch mit diesem Beitrag etwas weiterhelfen. Falls ihr noch Fragen oder Anregungen habt, schreibt sie uns gerne in die Kommentare.

Viele liebe Grüße

 

    Belle +

                        Andi

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Als fünf-köpfige Familie ist das Wäschewaschen bei uns ein großes Thema. Als wir noch in unserer alten Wohnung lebten, war unsere damalige 8 kg Waschmaschine mindestens zwei Mal die Woche in Betrieb. Bevor wir im August 2018 ins Wohnmobil gezogen sind, mussten wir uns also etwas einfallen lassen, wie wir zukünftig unsere Wäsche waschen wollen. Da wir von vornherein lieber autark stehen wollten, anstatt auf Campingplätzen, suchten wir nach Möglichkeiten autark Wäsche zu waschen.

 

Und am Ende des Tages sollten deine Füße dreckig, deine Haare zerzaust und deine Augen leuchtend sein!“

 

Ein wunderschönes Zitat, nachdem wir leben. Unsere Kinder kommen jeden Abend mit leuchtenden Augen „nach Hause“ – ins Wohnmobil. Ihre Kleidung sieht dabei nicht minder dreckig aus, wie ihre Füße. Unser kleines Ferkelchen Milou braucht nicht einmal einen ganzen Tag dafür. Kaum ist sie draußen, schon ist sie schmutzig. Demzufolge füllt sich unser Wäschesack an manchen Tagen in Rekordzeit. Es ist zwar anstrengend den Kindern ständig hinterherzuputzen, sobald sie das Wohnmobil betreten, aber sie sollen voll und ganz Kind sein dürfen und sich austoben. Dazu gehört nun mal auch sich schmutzig zu machen.

 

Wäsche waschen in Waschsalons

Die ersten Waschgänge habe wir in Waschsalons getätigt. Wir wollten wissen, wie kostspielig das alles ist. Beim ersten Waschsalon in Deutschland, haben wir eine 18kg Waschmaschine und einen 18kg Trockner benutzt. Die Kosten lagen ca. bei 20€. Ich dachte mir: „Und das jede Woche? Da bist du bei 80€/Monat. Davon kann ich für 5 Tage Lebensmittel einkaufen.“ „OK“, dachte ich mir, „ist vielleicht in Deutschland nur so teuer!? Sobald wir in anderen Ländern sind, wird es günstiger.“ Ich musste leider feststellen, dass es nicht so war. Ob Frankreich, Spanien oder Portugal – bei einer 18kg Waschmaschine + 18kg Trockner liegen die Kosten bei ca. 12€ bis 15€, je nachdem, wo man ist.

 

Übrigens: Im Ausland findet man, im Gegensatz zu Deutschland, ständig irgendwo einen Waschsalon. In Frankreich, Spanien und Portugal sind sie weit verbreitet. Oft findet man sie an Tankstellen, größeren Supermärkten oder mitten in den Städten.

 

Wir mussten aber leider feststellen, dass die Preise der Waschmaschinen und Trockner nicht das größte Problem sind, sondern die Geräte selbst. 90% der Geräte waschen die Wäsche mangelhaft und die Trockner erfüllen auch nicht alle ihren Dienst. Ist ja auch klar, wie soll das gehen? Z.B.

 

Die Waschmaschinen

Ein Waschgang dauert 30 Minuten. Was soll denn da sauber werden? Das Einweichen der Wäsche dauert doch schon locker 10 Minuten. Dann ca. 6 Minuten Schleudern am Anfang und am Ende des Waschvorganges. Da bleiben für das richtige Waschen mit Waschmittel und 40°C heißem Wasser nur noch 14 Minuten übrig. Da wird doch nichts sauber. Die 40°C werden eh meistens nie erreicht. Von 60°C brauchen wir erst garnicht zu reden. Und dazu kommt noch, dass man bei den meisten Waschsalons nicht sein eigenes Waschmittel benutzen kann. Die Maschinen vor Ort haben häufig schon Waschmittel integriert. Wenn man das überhaupt Waschmittel nennen kann. Wir waren nach dem Waschen in Waschsalons oft sehr enttäuscht von dem Ergebnis. Oft war die Wäsche einfach nicht richtig sauber geworden und gut gerochen hat sie auch selten.

 

 

Die Trockner

Will man die Wäsche nun im Trockner trocknen, kann man in der Regel drei Temperaturen einstellen: Kalt, 50°C und 80°C. Natürlich stellten wir immer direkt auf 80°C ein. Eines ist klar: die 80°C werden zur 95% eh nicht erreicht. Man ist schon froh, wenn der Trockner überhaupt warm wird. Bei vielen  Trocknern ist die Heizung kaputt. Die zweite Einstellung bei den Trocknern, ist die Laufzeit. Diese fängt in der Regel bei 15 Minuten an. Wir bezahlen immer direkt für 30 Minuten, denn der Trockner braucht schon allein 10 Minuten, um überhaupt warm zu werden. Am Ende verbringt man eine Stunde im Waschsalon und ist 15€ bis 20€ los. Dazu ist die Wäsche oft weder richtig sauber noch trocken. Das sind auf jeden Fall unsere persönlichen Erfahrungen mit dem Waschen der Wäsche in Waschsalons.

 

Alternativ autark Wäsche waschen

Viele autark Reisende Familien waschen ihre Wäsche alternativ mit der Hand (zum Teil auch einfach nur kalt), anstatt zu herkömmlichen Waschsalons zu fahren. Andere nutzen einen verschließbaren, wasserdichten Sack oder ein Fass, welches sie mit Wasser und der schmutzigen Wäsche füllen. Durch das Ruckeln, während der Fahrt, soll nun die Wäsche im Sack oder Fass gewaschen werden. Wir haben letztere Variante noch nicht ausprobiert und können daher kein Feedback zum Waschergebnis geben. Aber eines ist bei beiden Waschvorgängen sicherlich gleich: Sie verursachen einen hohen Wasserverbrauch.

Möchte man hauptsächlich autark stehen, ist Wasser natürlich ein wichtiges Element, mit dem man sparsam umgehen sollte. Wir haben uns viele Gedanken gemacht, wie wir es mit dem Wäschewaschen handhaben wollen. Bei der Schmutzwäsche, die unsere Kinder täglich verursachen, kam für uns das Waschen mit der Hand, wie zu Großmutters Zeiten auf keinen Fall in Frage. Nicht nur, dass es uns zu zeitaufwendig war, sondern alleine der Kraftaufwand, der damit verbunden ist, hat uns von vornherein abgeschreckt. Bei der Methode mit dem Sack oder dem Fass, konnten wir uns ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass das Waschergebnis uns zufriedenstellen würde. Das ist aber nur eine reine Vermutung, da wir es noch nicht ausprobiert haben. Außerdem wollten wir uns nicht darauf beschränken, nur dann Wäsche waschen zu können, wenn das Wohnmobil on the Road ist.

Wie schon bereits in unserem Beitrag „Autark Leben im Wohnmobil – Wasserverbrauch“ erwähnt, reichen unsere drei 30l Weithalskanister* für sechs Waschgänge aus, wenn wir das Wasser nicht anderweitig nutzen. Natürlich beziehen sich die Angaben speziell auf unsere Waschmaschine. Da ist der Wasserverbrauch von Modell zu Modell unterschiedlich.

 

Unsere Mini Waschmaschine

Wir haben uns dann schlussendlich dafür entschieden uns eine Camping Waschmaschine zu kaufen. Zuvor haben wir uns viele positive Berichte dazu angeschaut, die uns überzeugt haben. Ich möchte betonen, dass eine Mini Waschmaschine ABSOLUT KEIN MUSS ist. Wie oben schon erwähnt, kommen viele Reisende ohne sie aus. Also, wenn ihr euch mit Handwäsche, oder mit so einem Waschsack oder -fass arrangieren könnt, dann braucht ihr euch nicht unbedingt extra eine Camping Waschmaschine anschaffen.

Wir hingegen sind sehr glücklich darüber eine Waschmaschine mit an Board zu haben. Sie hat uns nicht nur das Leben und das Wäschewaschen enorm erleichtert, sondern sie ist zudem auch sehr wassersparend. Unsere Camping Waschmaschine hat zwei separate Kammern. Links wird die Wäsche gewaschen und rechts die Wäsche geschleudert. Eine Camping Waschmaschine hat natürlich eine kleinere Wäschetrommel als eine große Waschmaschine, aber ist auf jeden Fall besser als die typischen Salon Waschmaschinen.

Wir verbrauchen beim Wäschewachen ca. 30l Wasser. Das reicht aus für zwei Waschgänge. Pro Waschgang wäscht die Maschine 2kg Wäsche.

 

 

One Concept DB003 230V

Wir haben uns für die One Concept DB003 230V* entschieden. In die linke Kammer kann man Wäsche bis 2 kg legen und in der rechten Kammer befindet sich eine Wäscheschleuder. Wir haben uns aus folgenden Gründen ausgerechnet für diese Waschmaschine entschieden:

  • Sie ist kompakt gebaut und nimmt nicht zu viel Platz ein
  • Sie verfügt über zwei Kammern – eine zum Waschen und eine zum Schleudern
  • Sehr gutes Preisleistungsverhältnis
  • Mit nur 10 kg geringes Gewicht

Wir nutzen die Maschine jetzt seit über 10 Monaten und sind positiv überrascht, wie zuverlässig diese kleine Waschmaschine doch ist. Das Waschergebnis ist ebenfalls sehr gut, wenn man richtig mit der Maschine umgeht. Wie, dass zeige ich euch hier im Video:

 

 

Ich muss dazu sagen, dass wir das Wasser in unserem Thermomix aufwärmen, um Gas zu sparen. Da das Fassungsvolumen des TM-Behälters relativ klein ist, müssen wir mehrfach Wasser erhitzen, bis die Waschmaschine startklar ist. Das nehme ich aber gerne in Kauf, wenn ich vergleiche, was mich beim Wäschewaschen im Waschsalon erwartet. WIr stehen ja auch nicht unter Zeitdruck.

Zum Wäschewaschen benutzen wir ein ökologisches Waschmittel*, damit wir das Abwasser nach dem Waschvorgang unbedenklich ablassen können.

 

Wäsche waschen in Waschsalons bedeutet für uns nur Stress

Wollen wir zum Waschsalon fahren, muss das Wohnmobil erst einmal fahrbereit gemacht werden. Das ist schon mal ein großer Zeitfaktor, den man nicht unterschätzen sollte. Als nächstes kommt die Parkplatzsuche. Die kann sich, besonders bei großen Wohnmobilen, sehr schwierig erweisen. Mit unserem bspw. kommt es nicht selten vor, dass wir erst einen Kilometer vom Waschsalon entfernt einen Parkplatz finden.

Gut, viele schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe und verbinden das Wäschewaschen mit dem Einkaufen. Das haben wir auch oft so gehandhabt. Hier im Ausland gibt es ja – wie oben bereits erwähnt – an den meisten großen Supermärkten die Möglichkeit seine Wäsche zu waschen. Mit drei Kindern allerdings kann der gesamte Tagesablauf dadurch sehr stressig werden. Die Kinder können meistens nicht einfach raus gehen und spielen, da an den Parkplätzen starker Verkehr herrscht. Sie sind in der Zeit also im Wohnmobil gefangen, wodurch wir uns gegenseitig ordentlich auf die Nerven gehen. Wenn wir Glück haben, ist eine schöne Altstadt in der Nähe. Dann kann ein Elternteil mit den Kindern eine Stadtbesichtigung machen, während der andere die Wäsche waschen geht. Aber diese Bedingungen sind halt nicht immer gegeben.

Wenn sich die Wäsche bei uns angesammelt hat, haben wir oft so einen großen Stapel, dass unser gesamter Bollerwagen voll ist. Diesen müssen wir dann erstmal zum Waschsalon bringen. Nach mehr als einer Stunde kommen wir dann oft frustriert wieder zum Wohnmobil zurück. Viele Waschmaschinen waschen einfach nicht gründlich genug und die Trockner erledigen ihren Dienst auch nicht immer gewissenhaft.

Alles in allem geht durch das Fahren zum Waschsalon oft ein ganzer Tag flöten. Mit der Camping Waschmaschine ist es zwar umständlicher zu waschen, als mit einer gewöhnlichen Waschmaschine, aber ein großer Vorteil – man muss sich nicht vom Platz bewegen. Die Kinder können draußen rumlaufen und spielen. Während die Waschmaschine läuft, kann man andere Sachen erledigen, mit den Kindern spielen oder sich etwas ausruhen. Bei mir ist es je nach Laune unterschiedlich. Wenn nichts anliegt, ruhe ich mich auch einfach mal aus, mach mir einen Kaffee, setzte mich entspannt nach draußen und warte bis die Maschine fertig ist. Das ist auf jeden Fall um einiges entspannter, als zum Waschsalon zu fahren. Allerding hätte ich mir im Nachhinein betrachtet und im Anbetracht des Volumens unserer Heckgarage, lieber das größere Modell dieser Waschmaschine angeeignet. Da passt in einen Waschgang einfach viel mehr rein. Mit 4,8 kg hat 2,8 kg mehr Fassungsvolumen im Vergleich zu unserer. Und bei uns fällt oft echt ordentlich Wäsche an, da wir unsere Kinder im Spiel nicht einschränken wollen und sie sich ordentlich schmutzig machen dürfen.

 

Fazit:

Wenn man als Familie auf Reisen mit dem Wohnmobil bevorzugt autark stehen möchte, sollte man sich von vornherein Gedanken darüber machen, wie man seine Wäsche waschen möchte. Ob im Waschsalon, mit der Hand, in einem speziellen Wäschesack, oder einer Camping Waschmaschine. Dazu ist wichtig sich die Frage zu stellen „Wie lange bin ich mit dem Wohnmobil unterwegs?“ Macht ihr nur eine zwei wöchige Urlaubsreise, ist es total unnötig sich dafür extra Equipment zum Wäschewaschen anzueignen. Habt ihr allerdings eine längere Reise geplant und keine Lust regelmäßig Geld in Waschsalons rauszuschmeißen, wäre es auf Dauer natürlich günstiger, dieses Geld in eine gute Mini Waschmaschine zu investieren. Es ist aber ABSOLUT KEIN MUSS. Wir haben viele Familien kennengelernt, die ohne Waschmaschine reisen und alternativ, oder wie zu Großmutters Zeiten ihre Wäsche waschen.

Falls ihr aber lieber den Komfort einer Camping Waschmaschine nutzen wollt, können wir euch unsere nur wärmstens weiterempfehlen. Gerade, wenn ihr mehrere Kinder habt, die täglich schmutzige Kleidung mit „nach Hause“ bringen. Wir genießen es total nicht abhängig von der Suche nach dem nächsten Waschsalon zu sein und entspannt vor Ort unsere Wäsche waschen zu können. Wir sind wirklich sehr zufrieden mit dem Waschergebnis unserer Maschine. Es ist definitiv größtenteils zufriedenstellender, als von den herkömmlichen Maschinen der Waschsalons. Autark mit eigener Waschmaschine ist für mich eine große Bereicherung und ein Stück mehr Unabhängigkeit.

 

Falls ihr noch Fragen und Anregungen habt, schreibt sie mir gerne in die Kommentare.

Viele liebe Grüße

   Andi

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