Solaranlage Wohnmobil Einführung

Einführung

Autark leben im Wohnmobil – Solaranlage

Solaranlage Wohnmobil

Einführung

 

Hallo zusammen, ich habe mich lange gesträubt, dieses Thema aufzugreifen, da es komplex ist. Ich wusste einfach nicht, wo ich anfangen soll. Jeder hat andere Bedürfnisse. Dem einen reicht eine kleine Solaranlage, der andere will autark stehen und mit seiner Solaranlage eine Klimaanlage betreiben.
 
Des Weiteren fragte ich mich, ob ich schaffe alles in einem Beitrag zu erklären und musste feststellen – nein, schaffe ich nicht. Deswegen hab ich das Thema in mehrere Kapitel aufgeteilt. Ich werde versuchen, parallel zu den Beiträgen auch Videos zu machen und auf unserem Youtube Channel „Belle Family“ hochladen. In der Einführung gehe ich allgemein auf die Solaranlage ein und schneide alle Themen etwas an. Dann werde ich mich in den nächsten Beiträgen Stück für Stück voran arbeiten. Auf geht´s.
 
Wer mit einem Wohnmobil unterwegs ist, wünscht sich besonders, unabhängig und autark zu sein. Will man nicht auf Luxus verzichten, hat man schnell viele Geräte mit sich, die nur mit Strom funktionieren. Ohne gescheite Solaranlage kommt man schnell zu der Feststellung, dass die Bordbatterie, die ohnehin schon serienmäßig zu klein ist, schon nach einem Tag leer ist. Also sollte man, bevor man die Langzeitreise startet, eine vernünftige Solaranlage installieren oder installieren lassen.
 
 
Gute Vorbereitung erleichtert die Planung
Eine Solaranlage besteht aus vielen Komponenten. Seid ihr in dem Bereich Elektrik und Solaranlagen nicht vertraut, solltet ihr evtl. vorab etwas Recherche betreiben, um euch etwas in das Thema rein zuarbeiten. Es geht natürlich einfacher, indem ihr zu einem Wohnmobil Fachmann geht und euch eine Solaranlage einbauen lasst. Dann könnt ihr aber davon ausgehen, dass ihr tief in die Tasche greifen müsst. Entscheidet ihr euch, selber Hand anzulegen, dann könnt ihr viel Geld sparen.
 
Stellt euch vorab erst mal folgende Fragen:

– In welchen Ländern werde ich unterwegs sein?

– Wie viel Platz hab ich auf dem Dach für Solarpanels?

– Will ich starre Solarpanels oder flexible?

– Wie hoch wird mein Stromverbrauch sein?

– Wie viel Geld bin ich bereit für eine Solaranlage auszugeben?

– Habe ich viel oder wenig Platz für eine große Batterie?

– Wie viel soll die Solaranlage max. wiegen bei meiner Zuladung?

– Reicht mir vielleicht auch nur ein fatbares Solarpanel?

– Nehme ich große oder kleine Stromverbraucher mit?

– Welche Art von Batterie soll ich einbauen?

 

Aus welchen Komponenten besteht eine Solaranalge?

Solarpanels

Fangen wir zuerst beim dem Dach an, auf dem sich normalerweise die Solarpanels* befinden. Es gibt verschiedene Arten von Solarpanels. Solarpanels aus Polykristallin oder Monokristallin. Es gibt normale starre Panels, aber auch leichte flexible sowie faltbare Panels. Dann gibt es Panels die mit hoher Spannung arbeiten oder mit niedrieger Spannung arbeiten. Man kann die Panels in reihe anklemmen oder parallel anklemmen.

Laderegler

Nach den Panels kommt der Laderegler*, an den die Panels angeschlossen werden. Es gibt viele Laderegler von günstig bis teuer. Wichtig ist, dass der Laderegler sowohl zu den Panels, als auch zu der Batterie passt. Es gibt zwei Arten von Ladereglern: PWM– und MPPT-Laderegler. Ich rate euch vom PWN Laderegler ab. Es ist eine veraltete Technik und hat m.E. NIX an der Solaranlage im Wohnmobil zu suchen.

Bordbatterie

Als Nächstes wird die Bordbatterie* am passenden Laderegler angeklemmt. Wie bei den Panels und den Ladereglern, gibt es natürlich auch verschiedene Batterien. Es gibt Blei-Säure-Batterie, Gel-Batterie, AGM-Batterie, Blei-, Kristall-Batterie und die Lithium-Batterie. Jede von diesen Batterien hat seine eigenen Eigenschaften. Da muss ihr abwägen, welche von den Batterien am besten zu eurem persönlichen Verbrauch passt.

 

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Batterieschutz

Die Batterie muss noch geschützt werden, und zwar vor Überspannung und Unterspannung. Zwischen der Batterie und den Verbrauchern kommt ein Battery Protect auf den Pluspol. Der Battery Protect* schützt die Batterie vor Unterspannung und Überspannung. Tritt einer dieser Fälle ein, wird durch den Battery Protect die Batterie von Verbrauchern getrennt.

Batteriemonitor

Es ist immer wichtig, zu wissen, wie viel Prozent Kapazität noch in der Batterie vorhanden ist, oder mit wie viel Strom die Batterie im Augenblick belastet wird. Dafür kommt ein Batteriemonitor* zum Einsatz. Dieser wird mit einem Shunt (Nebenanschluss) zwischen der Batterie und den Verbrauchern auf dem Minuspol angeschlossen.
 
Der Batteriemonitor misst über den Shunt alle Ströme, die in die Batterie rein und raus gehen. Dadurch ist es möglich, festzustellen, wie viel Kapazität in der Batterie noch vorhanden ist. Hat man keinen Batteriemonitor, kann man nur die Spannung von der Batterie messen und das hat keine Aussagekraft, ob die Batterie noch 80 %, 50 % oder noch 20 % hat.
 
Merkt euch: Die Spannung der Batterie hat NIX mit der Kapazität der Batterie zutun. Das sind zwei verschiedene paar Schuhe.

 

Spanungswandler

In der Regel ist in allen Wohnmobilen ein 12V System vorhanden. Da aber manche elektrischen Geräte 230V benötigen, um zu funktionieren, brauchen wir einen Spannungswandler*. Der Name sagt ja schon alles aus. Der Spannungswandler wandelt die 12V in 230V um. Von den Spannungswandlern gibt es zwei Sorten. Einmal der mit modifizirter Sinuswelle und einmal der mit reiner Sinuswelle. Die Auswahl ist natürlich groß, von 100W bis 5000W ist alles dabei. FINGER WEG von billigen Spannungswandlern.

 

Umschaltstation/ Netzvorrangschaltung (Optional)

 
Kommt es zu dem Fall, dass ihr euch an Landstrom anschließen wollt, dann braucht ihr eine Umschaltstation mit einer Netzvorrangschaltung*. Mit dieser Box ist es möglich, Landstrom anzuschließen, obwohl im Wohnmobil der Stromkreis über den Spannungswandler läuft. Sobald ihr die externen 230V anschließt, sperrt die Box die 230V von dem Spannungswandler und gibt die 230V vom externen Netz frei. Ab diesem Zeitpunkt laufen alle eure elektrischen Geräte über das externe Netz.

 

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Ladegerät 230V auf 12V (Optional)

Seid ihr an Landstrom angeschlossen, könnt ihr eure Bordbatterie mit einem extra Ladegerät* über das externe Netz laden. Mit „autark“ stehen hat das natürlich wenig zutun, aber es könnte ja mal vorkommen, dass ihr euch 1 – 2 Wochen zu anderen Familien gesellt, die auf Campingplätzen stehen und der Stromanschluss inklusiv ist. Mit einem extra eingebauten Ladegerät könntet ihr euch dann auch ruhig einen schönen Schattenplatz suchen.
 

 

Ladebooster (Optional)

Optional könnt ihr zusätzlich zu den Solarmodulen einen Ladebooster* einbauen. Der Ladebooster lädt die Batterie über die Lichtmaschine während der Fahrt auf. Das ist eine zusätzliche Lösung, wenn ihr keine große ausreichende Fläche für die Solarpanels habt.
 

 

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Das ist meine Solaranlage

Meine Anlage besteht aus zwei Panasonic HIT 330 Modulen. Ergeben zusammen 660Wp. Bei guter Bedienung kommen auch 700W zustande. Die sind an dem SmartSolar 100/50* Laderegler angeklemmt. Der SmartSolar 100/50 Laderegler ist mit meiner selbst gebauten 300Ah Lithium-Batterie verbunden. Auf dem Pluspol vor den Verbrauchern befindet sich der Battery Protect BP/220*. Auf dem Minuspol vor den Verbrauchern ist der Batterie Monitor BMV 712* vorhanden. Und zum guten Schluss habe ich einen 3000W Spannungswandler* mit reiner Sinuswelle von Solartronics.

Der Gesamtwert dieser Komponente beläuft sich auf 3.700 €. Hört sich erst mal teuer an, aber ihr müsst bedenken, dass alleine schon eine 300Ah Lithium-Batterie von z.B. Victron 3.416 € kostet. Meine selbst gebaute Batterie hat im Vergleich „nur“ 1.950 € gekostet.

Natürlich kommen noch Kleinigkeiten dazu, wie Kabel, Verteilerdosen, Kabelkanal, verschiedene Verschraubungen, Sicherungen usw. All diese Kleinigkeiten bekommt man auch eigentlich immer ganz günstig im Internet. Eigene Arbeitsstunden werden nicht mit eingerechnet, man macht es ja für sich. Würde man meine Anlage bei einem Wohnmobil Fachmann machen, dann wärt ihr bei ca. 6.000 € bis 7.000 € los. Wenn ihr euch das zutraut, dann packt die Sache selber an. Ihr werdet am Ende viel Geld sparen. Und noch etwas: Meine Anlage ist auf unsere persönlichen Bedürfnisse ausgelegt. Die Anlage muss natürlich nicht so teuer sein. Es geht günstiger. Habt ihr keinen großen Strombedarf, dann kommt ihr auch unter 1.000 € hin.

Stromverbrauch

Auswertung Stromverbrauch

 

Bevor ihr überhaupt darüber nachdenkt, was ihr an Komponenten braucht, solltet ihr in erster Linie ca. ausrechnen, was ihr pro Tag an Strom verbrauchen werdet.
 
Der Verbrauch von Strom wird in Wh (Watt pro Stunde) angegeben. An jedem elektrischen Gerät steht, wie viel W (Watt) es benötigt, um zu funktionieren. Diese Einheit wird dann mit der Zeiteinheit h (Stunde) multipliziert.
 
Zum Beispiel: Ihr arbeitet regelmäßig mit einem Laptop fünf Stunden pro Tag. Der Laptop benötigt 50W.
 

50W * 5h = 250Wh (Watt pro Stunde)

 

Das bedeutet, ihr braucht allein schon für den Laptop 250Wh pro Tag. Das müsst ihr für alle elektrischen Geräte ausrechnen und addieren. Dann habt ihr den ungefähren theoretischen Tagesverbrauch, den ihr benötigt. Denkt dran, dass sich im Wohnmobil auch elektrische Geräte befinden, wie Gasheizung, Gaskühlschrank (Absorber), Wasserpumpe, wo auch Elektronik und vorhanden ist.

wohnmobil autark machen

Allgemein gibt es auch einen Standby-Verbrauch der elektrischen Geräte. Ich hab z.B. einen Standby-Verbrauch von 400Wh am Tag, ohne dass ich was mache. Die 400Wh könnt ihr so in eure Rechnung übernehmen. Das wird von Wohnmobil zu Wohnmobil ungefähr gleich sein.

Wenn ihr den Tagesverbrauch ausgerechnet habt, könnt ihr euch die passende Bordbatterie aussuchen. Sagen wir mal, wir haben einen Tagesverbrauch von 1kWh pro Tag (1kWh = 1000Wh). Dazu kommen die unterschiedlichen Wetterbedingungen, je nachdem, in welchem Land man sich befindet. Es ist nicht immer wolkenfrei, es kann mehrere Tage kaum die Sonne scheinen und in der Winterzeit geht die Sonne früher unter. Also sollte man noch eine Reserve einrechnen.

Also nehmen wir die 1kWs x 2, wir kommen auf 2kWs, damit ist die Möglichkeit gegeben, dass man ein paar Tage ohne viel Sonne auskommt.

Auf den Batterien steht aber nix von kWs. Da steht z.B. in der Regel drauf, dass es eine 12V (Volt) Batterie ist und 100Ah (Amper pro Stunde) hat. Wie kommen wir auf kWs? Wir nehmen die 12V und multiplizieren sie mit 100Ah:

12V × 100Ah = 1200Ws = 1,2kWs

 

Wir sehen jetzt, dass das für unseren Verbrauch zu wenig ist. Also nehmen wir unsere 2kWs und dividieren sie durch 12V:

2000Ws ÷ 12V = 166,66Ah

 

So, jetzt denkt sich der eine oder andere: Ich kauf mir einfach eine größere Batterie, sprich 200Ah und damit ist es erledigt. ABER so einfach ist es nicht. Ihr müsst nämlich wissen, dass die Blei-Säure-Batterie, Gel Batterie und AGM Batterie nur im Idealfall 40 % (normal 30 %) der Kapazität zu Verfügung steht und das gleichzeitig bei geringerer Zykluszahl. Man kann den Batterien noch mehr Kapazität entnehmen, aber dann wird die Lebensdauer dieser Batterie extrem verkürzt. Wir müssen die 40% mit berücksichtigen. Das bedeutet:

200Ah × 0,4(40%) = 80Ah × 12V = 960Ws = 0,96kWs

 

Diese 200Ah Batterie würde noch so eben mal euren Tagesbedarf decken, aber für Reserve wäre nix mehr da. Ein paar Tage schlechtes Wetter und ihr steht ohne Strom da. Um die 2kWs zu decken bräuchte man 2 Batterien von dieser Sorte. Sprich:

2 × 200Ah = 400Ah × 0,4(40%) = 160Ah × 12V = 1920Ws = 1,92kWs

 

Das würde schon reichen – natürlich mit guten Solarplatten auf dem Dach. Bei einer Lithium-Batterie sieht es schon anders aus. Der kann man ohne Bedenken 80% Kapazität entziehen. Von dieser Sorte Batterie würde eine 200Ah Lithium Batterie reichen. Kommen wir zu der Rechnung:

200Ah × 0,8(80%) = 160Ah × 12V = 1920Ws = 1,92kWs

 

Die Lithium-Batterie ist natürlich auch teurer, aber wiederum hat die sie bessere Eigenschaften. Die Zykluszahl ist viel höher. Die Batterie kann viel höhere Ströme aufnehmen und abgeben. Außerdem wird die Lithium-Batterie bei hohen Strombelastungen nicht heiß. In diesem Fall wäre sie sogar 75 % leichter als die wei Batterien. Anstatt 120 kg nur 30 kg.

Schlusswort:

Das war Teil 1 die Einführung. Im zweiten Teil gehe ich auf die verschiedenen Solarmodule ein, wo sind die Vorteile wo die Nachteile und welche Module für euch besser geeignet sind.

Danke, dass ihr diesen Artikel gelesen habt. Wenn euch dieser Artikel und die Videos gefallen haben, würden wir uns sehr darüber freuen, wenn ihr uns unterstützt, indem ihr unseren Youtube-Kanal abonniert. Möchtet ihr sofort darüber informiert werden, wenn der nächste Teil dieser Serie rauskommt, dann aktiviert die Glocke, die sich neben dem Abonnier-Button befindet.

Viele Grüße

   Andi

 

 

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Weltreise finanzieren

Vorzeitige Reiseplanung

Man entscheidet nicht einfach eine Langzeitreise zu machen, lässt alles stehen und liegen und reist los. So ein großer Schritt benötigt eine gut überlegte Vorplanung. Gerade, wenn man Kinder hat, für die man Verantwortung trägt, sollte man nicht einfach ohne finanziellen Background losfahren. Bei uns kam der Gedanke mit unseren Kindern auf Langzeitreise zu gehen ca. zwei Jahre vor Reiseantritt, als wir uns gerade bei einem Freilerner-Campingwochenende befanden. Unser erstes Mal Campen überhaupt und es hat uns gleich gut gefallen, trotz des regnerischen Wetters. Ein Jahr vor Reisestart, haben wir uns dann intensiv mit der Reiseplanung beschäftigt. Da kam bei uns dann auch die Frage auf, ob wir unsere Mietwohnung sicherheitshalber behalten sollen oder nicht. Wir haben uns schlussendlich dagegen entschieden, weil das nur unnötige Kosten gewesen wären.

Habt ihr eine Eigentumswohnung oder ein Haus, könnt ihr ganz anders an die Sache herangehen. Entweder ihr vermietet euer Eigentum während der Zeit eurer Reise, oder ihr verkauft es und nutzt den Erlös für eure Reise. Um unser Reisepolster zu vergrößern, haben wir bspw. unser gesamtes Mobiliar verkauft, da wir uns die unnötigen Lagerkosten sparen wollten. Außerdem wissen wir ja gar nicht, ob die alten Möbel in eine zukünftige Wohnung passen würden. Abgesehen davon verlieren sie über die Zeit ja auch an Wert. Letzteres haben wir schmerzhaft am eigenen Leib erfahren müssen, als wir unsere teuer und neu erworbenen, erst drei Jahre alten Möbelstücke vor unserer Reise verkauft haben. Mit einem so hohen Wertverlust haben wir bei manchen Möbelstücken nicht gerechnet.

Wichtig bei der Vorplanung eurer Reise ist es auch, vorab die Reisekosten einzukalkulieren, die auf euch zukommen. Wie hoch unsere Reisekosten als 5-köpfige Familie plus Hund sind, könnt ihr in unserem Beitrag „Unsere monatlichen Ausgaben“ nachlesen. Gehen wir nun vorab darauf ein, wie ihr möglichst viel Geld für eure Reise ansparen könnt.

Prioritäten setzen

Möglichst alle unnötigen Kosten reduzieren

Ein wichtiger Punkt, wenn man sich eine Langzeit- oder Weltreise finanzieren will, ist in erster Linie Prioritäten setzen. Möchtet ihr lieber ständig hippe Klamotten kaufen, schick Essen gehen, öfter mit Freunden ins Kino oder möglichst viel Geld für eure Reise an die Seite legen, um euch euren Traum baldmöglich verwirklichen zu können? Euer Traum kann wahr werden, wenn ihr beginnt an richtiger Stelle Prioritäten zu setzten und anfangt, möglichst ALLE unnötigen Ausgaben zu reduzieren, wie z.B.:

  • Auswärtsaktivitäten (Restaurant- und Kinobesuche, etc.)
  • Kosmetik
  • Dekoartikel
  • Kleidung
  • Süßigkeiten
  • unnötige Verträge kündigen (Fitnessstudio-, Mobil-, Versicherungsverträge etc.)
  • Wellness
  • Technikartikel

Das soll nicht bedeutet, dass ihr nur noch verzichten sollt. Auf schöne Ausflüge mit euren Kindern zum Beispiel. Hin und wieder schwimmen gehen, ins Museum oder in einen Freizeitpark, mal ein Eis essen etc. oder eben Dinge, die euch und euren Kindern Freude bereiten – alles gut und schön! Aber im Allgemeinen wäre es von Vorteil, kostspielige Aktivitäten und Ausgaben zu vermeiden bzw. zu reduzieren.

Muss es unbedingt die teure Schminke von Douglas sein oder reicht auch die von DM?

Viel Geld ausgeben für teure Markenkleidung oder einfach mal bei C&A einkaufen? Dazu vorher abwägen, ob man

 

WIRKLICH

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neue Kleidung braucht oder der Kleiderschrank vor lauter Kleidung schon auseinanderzubrechen droht.

Einen schönen Film im Kino anschauen oder einen gemütlichen Filmabend Zuhause machen?

Braucht man wirklich zwei Autos oder würde auch eines ausreichen? Wir bspw. hatten nur ein Auto. Die Arbeitsstelle war optimal an die öffentlichen Verkehrsmittel angebunden. Alleine damit haben wir schon einiges an Geld gespart. Wie viel Geld ihr euch mit dem Verzicht auf unnötige Dinge ersparen könnt, liegt in eurem Ermessen, auf wie viel ihr bereit seid zu verzichten.

Bremst euch vor unnötigem Konsum

Befreit euch von Dingen, die ihr nicht mehr braucht

Viele Leute tun sich schwer damit, sich von Dingen zu trennen, an denen ihr Herz gewachsen ist. War bei uns genauso. Nichtsdestotrotz wussten wir, dass wir uns von vielen Dingen einfach trennen müssen, weil wir zum einen nicht wussten, wo wir all die Sachen unterbringen sollten und zweitens einfach möglichst viel Geld für die Reise sparen wollten. In unserem Fall haben wir einfach alles verkauft, was wir nicht mehr brauchten:

 

  • Unsere Möbel
  • Bücher (Gebrauchte Bücher verkaufen bei momox.de oder büchermaxe.de)
  • Küchenausstattung
  • Dekoartikel
  • Gut erhaltene Kleidung
  • Spielzeug
  • Unser geliebtes Auto etc.

 

Ob ihr, wie wir es getan haben, all euer Hab und Gut verkaufen wollt, liegt natürlich auch daran, wie lange ihr eure Reise plant. Wenn ihr gedenkt nach einem Jahr wieder sesshaft zu werden, lohnt es sich vielleicht eher, seine Sachen einzulagern, damit man sich nicht wieder alles neu einkaufen muss. Wenn ihr OpenEnd reisen wollt, macht es evtl. schon Sinn, den Großteil, wenn nicht alle eure Sachen, die finanziell noch was reinbringen und die ihr nicht mit auf die Reise nehmen wollt, zu verkaufen. In unserem Fall haben wir wirklich alles, aber auch ALLES verkauft, was es nur zu verkaufen gab, um uns ein möglichst großes finanzielle Polster aufzubauen.

Zusätzliche Einnahmen zur Reisefinanzierung

In unserem Fall konnten wir unser Gehalt durch Mehrarbeit (Wochenendschichten) gut aufstocken. Das bedeutete allerdings, dass weniger Zeit für die Familie übrig blieb – zumindestens für den Papa. Wer diese Möglichkeit nicht hat, aber evtl. noch ein paar offene Zeitfenster in der Woche übrig hat, könnte sich mit einer kleinen Nebenjobtätigkeit die Reisekasse zusätzlich etwas auffüllen. Bei einer Familie mit Kindern ist das natürlich leichter gesagt als getan. Speziell, wenn man sich für ein Familienleben ohne Fremdbetreuung entschieden hat, wie in unserem Fall. Aber auch da gibt es Alternativen, die es ermöglichen von Zuhause aus Geld zu verdienen. So haben wir bspw. 2015 für uns eine Möglichkeit gefunden, online ein zusätzliches passives Einkommen mit dem Aufbau von Webseiten zu regenerieren.

Internet sei Dank, gibt es viele verschiedene Alternativen, ortsunabhängig sein Geld zu verdienen. Beispielsweise damit, sich eine eigene Webseite aufzubauen. In den nächsten Punkten wollen wir darauf eingehen, wie ihr mit einer eigenen Webseite Geld verdienen könnt.

Weltreise finanzieren mit Affiliate-Marketing

Was ist Affiliate-Marketing? Affiliate-Marketing ist, wie der Name schon sagt, Empfehlung-Marketing. Viele bekannte Unternehmen, wie amazon, ebay, IKEA, OTTO und viele andere, bieten Partnerprogramme an. Wenn man nun über seine Webseite Produkte über ein jeweiliges Partnerprogramm empfiehlt, bekommt man für jedes verkaufte Produkt, welches über seinen persönlichen Partnerlink verkauft wurde, eine Provision von 1 – 10 %. Je nachdem was man verkauft. Für den Käufer wird das Produkt dadurch aber nicht teurer. Habt ihr bspw. eine Partnerschaft mit IKEA und jemand kauft über eure Seite ein Möbelstück für 500 €, dann könnt ihr mit einer Provision von 10 % rechnen, sprich 50 €. Das klingt natürlich erst mal toll und nach leichtem Geldverdienen. Wenn man sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und alles richtig macht, kann man sich mit Affiliate-Markting ein gutes passives Einkommen ermöglichen. Falls ihr mehr zum Thema Affiliate-Marketing wissen wollt, dann hinterlasst uns gerne ein Kommentar.

 

Eigene Produkte vertreiben

Hast du ein Thema für eine Webseite gefunden, kannst du über diese auch eigene Produkte vertreiben, wie

 

  • E-Books
  • Video-Kurse
  • Beratung
  • Eigene Produkte
  • Fotografie etc.

Ein eigener Blog

Über einen eigenen Blog, kann man alle o.g. Aspekte miteinander vereinen. Man muss allerdings am Ball bleiben. Ein Blog will regelmäßig gepflegt werden, damit die Einnahmen kommen. Man muss viel Geduld mitbringen. Ein Blog baut sich langsam auf. Dementsprechend dauert es auch etwas länger, bis die ersten Einnahmen fließen.

Weltreise finanzieren

Ortsunabhängig Geld verdienen als Freelancer

Eine weitere Möglichkeit, sich eine Weltreise zu finanzieren und ortsunabhängig Geld zu verdienen ist ein Freelancer zu sein.
Was ist ein Freelancer? Ein Freelancer ist eine Person, die ortsunabhängig selbstständig arbeitet. Möchtet ihr euch eure Reisekasse etwas auffüllen, gibt es im Internet zahlreiche Unternehmen, die in den verschiedensten Bereichen Freelancer suchen. Beispiele für typische Freelancer-Arbeiten sind:
 
  • Übersetzung (z.B. deutsch-englische Geschäftskorrespondenz)
  • Onlineassistenz
  • Kunden E-Mails beantworten
  • Buchhaltungstätigkeiten
  • Design (z.B. Logos, Webseiten oder Grafiken erstellen)
  • Programmierung (z.B. Apps, Webseiten)
  • Texte für Blogger oder Unternehmen erstellen

Social Media Assistent

Social Media Assistenten pflegen regelmäßig die Social Media Accounts von Kunden oder Unternehmen.

 

Projektmanagement

Das Initiieren, Planen, Steuern, Kontrollieren und Abschließen von Projekten.

 

Wenn ihr Interesse daran habt, euch nebenher ein Einkommen als Freelancer zu schaffen, um euch eure Reise finanzieren zu können, schaut mal bei Portalen wie Freelancer.de, twago.de oder fiverr.com vorbei. Vielleicht ist ein passendes Angebot für euch dabei.

 

Weitere Möglichkeiten für eine

Weltreise Finanzierung

Eigene Produkte auf Märkten verkaufen

Wir haben auf unserer Reise schon einige Menschen kennengelernt, die selbstdesignten Schmuck, Dekoartikel und Handwerkskunst aller Art auf Märkten verkaufen und mit dem Erlös ihre Reise finanzieren.

 

Arbeiten als Saisonarbeiter

Davon haben wir einige auf unserer bisherigen Reise kennengelernt. Familien, die den Sommer über in ihre Heimat fahren und einige Monate dort arbeiten, um ihre Reisekasse wieder aufzufüllen. Sei es, dass sie als Angestellte oder Arbeiter eine Tätigkeit ausführen, oder sich selbstständig gemacht haben und sich auf dem Markt zur Verfügung stellen.

Ist man als selbstständiger Saisonarbeiter unterwegs, fällt zwar Planung und Papierkram an; sprich, Auftragsabwicklung und Terminplanung, aber schlussendlich rentiert es sich finanziell besser, wenn man selbstständig arbeitet.

 

Angestellter im Homeoffice

Das muss wohl nicht näher erläutert werden.

Weltreise finanzieren

Resümee

So, jetzt haben wir euch verschiedene Beispiele aufgeführt, wie auch ihr euch eine Langzeitreise mit Wohnmobil oder Weltreise finanzieren könnt. Wie oben bereits erwähnt, ist es von Vorteil, Prioritäten zu setzen. Schränkt euch einfach etwas in eurem Konsumverhalten ein und immer schön die Preise vergleichen, denn Kleinfieh macht auch Mist.

Überlegt vor jedem Lebensmitteleinkauf genau, was ihr WIRKLCH braucht. Am besten, ihr schreibt euch immer eine Einkaufsliste. Und nie mit leerem Magen einkaufen gehen, sonst ist der Einkaufswagen schnell mit unnötigen Leckereien vollgepackt.

Möchtet ihr euch zusätzlich ein Einkommen aufbauen, um eure Reise zu finanzieren, werdet ihr unter den oben genannten Punkten sicherlich etwas finden, was für euch stimmig ist. Wer suchet der findet.

Wie sagte Konfuzius so weise?

„Wähle einen Beruf, den du liebst und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.“

Das ist auch unser Ziel, worauf wir hinarbeiten.

Wir hoffen, wir konnten euch mit diesem Beitrag bei eurer Reiseplanung etwas weiterhelfen. Falls ihr noch weitere Fragen oder Anregungen habt, hinterlasst uns gerne ein Kommentar.

Viele liebe Grüße

  Belle &

               Andi

 

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Das ist eine der mit am häufigsten gestellten Fragen, die wir euch heute gerne beantworten möchten. Vorab müssen wir sagen, dass die Ausgaben von Familie zu Familie unterschiedliche sein können. Folgende Punkte spielen dabei eine Rolle:

  • Die Lebensunterhaltskosten (inkl. Spritkosten) können stark variieren, je nachdem, wo ihr gerade seid. In Norwegen und der Schweiz bspw. sind die Kosten sicherlich um einiges höher als in Frankreich, Spanien oder Portugal. Nach den Erfahrungsberichten von anderen reisenden Familien, sind die Lebensunterhaltskosten in Ländern wie Marokko oder Iran noch günstiger als in oben genannten.

 

  • Zudem kommt es auf die jeweiligen persönlichen Ansprüche an, wie viel man monatlich ausgibt. Geht ihr gerne auswärts essen oder kocht ihr lieber selbst? Kauft ihr Bio-Lebensmittel oder „normale“? Lebt ihr vegan oder seid ihr, wie unser Sohn es zu sagen pflegt „Fleischfresser“? Obst und Gemüse sind teurer als Fleisch. Ebenso können die Preisunterschiede in den verschiedenen Discountern oder auf Märkten auch sehr variieren. Das ist nicht anders als in Deutschland. Dazu kommt, ob ihr euch zwischendrin mal etwas Gutes gönnt, Geld für Freizeitaktivitäten ausgebt, euch zwischendurch neues Sportequipment, Kleidung, Spielzeug für die Kinder etc. kauft. Das summiert sich halt alles.

 

  • Die Summe der monatlichen Ausgaben hängt auch stark davon ab, wo ihr mit eurem Wohnmobil stehen möchtet. Steht ihr hauptsächlich frei, fallen dementsprechend keine Kosten an. Bevorzugt ihr Stellplätze, können die Preise/Nacht, je nachdem wo ihr euch befindet, auch stark voneinander abweichen. Im Raum Frankreich, Spanien, Portugal, haben wir über die App Park4Night auf unserer Route verglichen, dass die Parkgebühren bei kostenpflichtigen Parkplätzen oder Stellplätzen zwischen 3 – 18 € lagen. Campingplätze sind noch teurer.

 

  • Auch die Reisegeschwindigkeit und dementsprechend die Spritkosten können sich stark voneinander abheben. Dabei spielt natürlich auch eine Rolle, wie hoch der Verbrauch/km eures Fahrzeuges ist. Wollt ihr in kurzer Zeit viel sehen und reist mit eurem Wohnmobil alle 2 Tage weiter, sind die Spritkosten natürlich höher, als wenn ihr zwei Wochen am Stück irgendwo an einem Ort verweilt und das Wohnmobil ausschließlich zum Einkaufen in Bewegung setzt.

 

  • Je nachdem, wann und in welches Land ihr reisen möchtet, müsst ihr auch den Gasverbrauch einkalkulieren. Fahrt ihr in kühlere Gegenden, füllt man häufiger seine Gasflaschen zum Heizen auf als in wärmeren Gefilden.

 

Was geben wir monatlich für Lebensmittel und Annehmlichkeiten aus?

Abgesehen davon, dass wir ab und an mal Fisch essen, leben wir hauptsächlich vegetarisch. Wir haben einen hohen Konsum an Obst und Gemüse, Hülsenfrüchten, Nüssen, Kernen, Samen und Getreide. Unsere Lebensmittel kaufen wir (leider) hauptsächlich in Discountern wie Lidl und Aldi ein. Dabei achten wir auch sehr auf Angebote bei den Bio-Lebensmittel. Wenn sich die Möglichkeit ergibt, gehen wir auch gerne auf die Märkte der Einheimischen, um frisches Obst und Gemüse zu bekommen. Die Parkplatzsuche stellt sich dabei oft schwieriger heraus als erwartet.

In seltenen Fällen gehen wir auch mal in teureren Lebensmittelketten einkaufen, wenn wir z.B. nach speziellen Sachen suchen oder nach Bastelmaterial für die Kinder. Unsere Lebensmittelkosten liegen bei 670 €/Monat. Das Futter für unseren Hund kostet uns monatlich 80 €. Nebenbei erwähnt sind, nach unseren persönlichen Erfahrungen, die Lebensmittel- als auch Spritkosten in Spanien günstiger als in Frankreich und in Portugal.

Annehmlichkeiten wie Restaurantbesuche sparen wir uns, da es für uns mit drei Kinder eher anstrengend ist auswärts zu essen. Da bevorzugen wir es lieber in Ruhe im Wohnmobil zu essen, während unsere kleine Milou auf dem Tisch herumtanzt. Ab und zu kaufen wir den Kindern auch mal ein Eis, neues Spielzeug, Sportequipment oder geben Geld für Freizeitaktivitäten wie Wasserparks oder Museumsbesuche aus. Auch neue Kleidung fällt immer wieder mal an. Vor allen Dingen bei den Kleinen, wenn sie mal wieder einen Wachstumsschub durchgemacht haben. Diese monatlichen variablen Kosten belaufen sich bei uns auf ca. 230 €. Das ist aber von Familie zu Familie unterschiedlich und auch bei uns mal mehr, mal weniger.

Ausgaben für Stellplatzgebühren

Wir haben keinerlei Ausgaben für Stellplatzgebühren, da wir ausschließlich frei stehen. Auf unserer bald einjährigen Reise haben wir nur zwei Mal auf einem kostenpflichtigen Stellplatz geparkt. Das eine Mal sind wir gerade in einer Kolone gefahren, welche einen gewissen Stellplatz anstrebte. 10 € mussten wir für eine Nacht bezahlen, die wir uns gerne gespart hätten, zumal wir diesen Stellplatz niemals angefahren hätten, wenn wir alleine unterwegs gewesen wären. Beim zweiten Mal haben wir eine Nacht für 7 € neben Freunden gestanden, die auf einem Stellplatz standen, weil der kostenfreie Parkplatz nebenan nicht kindgerecht und stark befahren war. Stellplätze sind nicht unser Ding. Wir mögen es nicht eng an eng zu stehen, sodass man beim Öffnen der Tür seinem Wohnmobil-Nachbarn direkt den Morgenkaffee anreichen kann. Wir lieben es frei zu stehen und haben uns somit zusätzlich viele Kosten gespart.

Wie hoch sind unsere Spritkosten?

Zu Beginn unserer Reise sind wir noch ziemlich zügig gereist. Die Blätter begannen langsam in ihrer bunten Farbenpracht von den Bäumen zu segeln, der Herbst und Winter standen vor der Tür. Wir wollten rechtzeitig in den wärmeren Gefilden ankommen, also drückten wir auf das Gaspedal. Demzufolge waren unsere Spritkosten zu Beginn der Reise etwas höher. Seit wir im Süden angekommen sind, hat sich unser Reisetempo sehr verlangsamt. Wenn uns ein Ort mit seiner Magie förmlich anzieht, kann es auch mal vorkommen, dass wir die Zeit um uns herum total vergessen und mehrere Wochen an ein und demselben Ort verweilen. Im langsam reisenden Zustand belaufen sich unsere Spritkosten auf ca. 160 €/Monat. Das entspricht ca. 2 Tankfüllungen mit denen wir ca. 800 km fahren können. Die Kosten können natürlich, wie oben erwähnt, je nach Fahrzeug und Verbrauch variieren. Unsere Emma schluckt bspw. 16l/100 km. Außerdem kommt es auch auf die Reisegeschwindigheit an. Wenn wir, für unsere Verhältnisse, schnell unterwegs sind, belaufen sich unsere Spritkosten auf ca. 320 €/Monat. Das entspricht ca. 1850 km/Monat.

Unsere Gaskosten

Wenn wir uns in warmen Gefilden aufhalten und es viele Sonnetage gibt, reicht uns eine Gasflasche/Monat, da unser Kühlschrank tagsüber hauptsächlich über Solar betrieben wird. Das sind dann 15 € für eine Gasfüllung. Wenn wir im Winter heizen müssen, kann es auch schon mal auf 60 €/Monat kommen.

Fixkosten

Unsere Fixkosten summieren sich aus:

  • 2x Handyverträge (60 GB Datenvolumen EU weit): 50 €
  • KFZ Steuer: 33 €
  • Vollkaskoversicherung: 65 €
  • Haftpflichtversicherung (Familienversicherung): 8 €
  • Auslandskrankenversicherung: 180 €

Das macht insgesamt 336 €/Monat. Krankenversicherung müssen wir momentan nicht zahlen, da wir uns in Elternzeit befinden.

Es fallen natürlich ab und an auch mal Kosten für Reparaturen an. Die können wir in die Berechnung nicht mit einkalkulieren, weil es von Wohnmobil zu Wohnmobil Glückssache ist. Da ist es auf jeden Fall von Vorteil, wenn man für solche Fälle Rücklagen hat. Überraschende Mehrkosten können immer entstehen. Wir hatten bspw. richtig Pech mit unserer Emma: In den ersten vier Monaten hatten wir mehrere tausend Euro an Reparaturkosten. Das tut weh, aber ist nun Vergangenheit. Man muss immer nach vorne schauen.

Unsere monatlichen Ausgaben

Auf einen Blick

Insgesamt belaufen sich unsere monatlichen Kosten auf ca. 1651 €. Diese Summe ist nur ein Richtwert für eine 5-köpfige Familie mit Hund. Das varriiert von Familie zu Familie, je nach den jeweiligen persönlichen Bedürfnissen, Anzahl der Familienmitglieder und Fahrzeug, mit dem ihr unterwegs seid. Wir haben auch Familien kennengelernt, die weniger ausgeben als wir.

Wir hoffen, wir konnten euch mit diesem Beitrag etwas weiterhelfen. Falls ihr noch Fragen oder Anregungen habt, schreibt sie uns gerne in die Kommentare.

Viele liebe Grüße

 

    Belle +

                        Andi

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